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Samstag, 4. September 2010
  ---  ökoplus-freiburg:: Informationen und Meldungen zu ökologischen Themen  ---
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Freiburg: Tag des Friedhofs am 26. September
Umfangreiches Programm auf dem Hauptfriedhof

„Formen, Farben, Vielfalt – es lebe der Friedhof“ lautet das
Motto, unter dem in diesem Jahr der Tag des Friedhofs steht.
Am Sonntag, 26. September, von 11 bis 18 Uhr sind alle
Interessierten eingeladen, am umfangreichen und vielfältigen
Programm teilzunehmen, das der städtische Eigenbetrieb
Friedhöfe und der Förderverein zur Pflege der Friedhofs- und
Bestattungskultur Freiburg auf dem Hauptfriedhof anbieten.
Besichtigungen, Ausstellungen, Vorträge, Gespräche und
Musik widmen sich des Themas auf unterschiedliche Weise.

Der Tag des Friedhofs ist eine bundesweite Initiative der
Friedhofsgärtner, Bestatter, Steinmetze, Floristen, der
Kommunen und Friedhofsverwaltungen, der
Religionsgemeinschaften sowie von Initiativen und Vereinen.
 
 

Buchtipp: Duden Praxis
 
Buchtipp: Duden Praxis "Bewerben mit 45+"
Wer 45 oder gar 50 Jahre alt wird, hat sie überschritten – die unsichtbare Altersgrenze. Wer „in diesem Alter” auf Jobsuche geht, weil er noch einmal neu durchstarten will oder weil ihn seine berufliche Situation dazu zwingt, der wird in der Regel von seinem Umfeld skeptisch beäugt. Das nährt die Selbstzweifel der Betroffenen.

Praktische und kompetente Unterstützung für die gelungene und erfolgreiche Bewerbung als reifer Mensch bietet der „Duden-Praxis”-Ratgeber „Bewerben mit 45 +”. Das 192 Seiten umfassende Buch enthält nicht nur verständliche Anleitungen zur korrekten Gestaltung der Bewerbungsunterlagen, zahlreiche Formulierungshilfen für Anschreiben und Lebenslauf, Musterbriefe und -lebensläufe sowie viele konkrete Tipps von der Stellensuche bis zum Vorstellungsgespräch. Er leistet auch Hilfestellung beim Herausstreichen von Stärken sowie beim Entkräften von Vorurteilen und zeigt, wie man mit Berufserfahrung, Kontakten und Fachkompetenz beeindrucken kann. Der praktische Helfer berücksichtigt auch die Besonderheiten der E-Mail- und Onlinebewerbung und beinhaltet eine Anleitung zum Erstellen einer Bewerbungshomepage.

Dudenverlag Mannheim • Zürich 2010, 192 Seiten, EUR 12,95 / sFR 23,90
ISBN 978-3-411-73561-7
 
 

Pflegeplus

Zirkuskartenverlosung
 
Zirkuskartenverlosung
Wir verlosen je 6 x 2 Freikarten für den Zirkus Charles Knie, der ab 24. September für nur 20 Vorstellungen in Freiburg auf dem Messegelände gastiert.
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Wohin denn nun, Kollege Roboter?
Der Schachtürke / Foto: Heinz Nixdorf MuseumsForum
 
Wohin denn nun, Kollege Roboter?
Ein Beitrag von unserem Leser Günther Dressler

Sie sind fleißig, zuverlässig, kennen keinen Feierabend und haben keinen Urlaubsanspruch. Sie schneiden, schweißen, schrauben, lackieren, reinigen, inspizieren, transportieren, bauen ganze Autos zusammen; man schätzt, dass weltweit gut eine Million Industrieroboter werkeln. Doch alle arbeiten sie fremdgesteuert, folgen Befehlen, die ihnen der Mensch eingegeben hat. Werden Roboter auch einmal eigenständig, intelligent, mit „Bewusstsein“ agieren? In der Wissenschaft bewegt man sich in dieser Frage zwischen Zuversicht und Skepsis.

1769 konstruierte der österreichische Dichter und Erfinder Wolfgang von Kempelen, Sekretär am Hofe Maria Theresias, einen Apparat, der einen Menschen im Schachspiel besiegen würde. Doch die als sensationell empfundene Demonstration von "künstlicher Intelligenz" war nichts als Täuschung: Im Schrank unter dem Schachbrett, dem Gegner wie den Zuschauern verborgen, saß ein leibhaftiger Spieler. Mit Hilfe eines Pantographen steuerte er den Zugarm der am Tisch sitzenden Puppe. Zwei Jahrhunderte später aber geschah es wirklich: 1997 zwang der superschnelle IBM-Computer "Deep Blue" seinen Gegner, den russischen Schachweltmeister Garri Kasparow, zur Aufgabe.

In einer rechnerischen Disziplin wie dem Schachspiel hatte sich die "Intelligenz" des Computers der geistigen Kapazität des Menschen erstmals als überlegen erwiesen. Aber würde die Maschine dem menschlichen Gehirn auch auf anderen Feldern ebenbürtig sein? Wird sich unser Gehirn mit seinem ungeheuer verästelten neuronalen Netz irgendwann nachbauen lassen? Was ist dran an Künstlicher Intelligenz? An der Lernfähigkeit, ja der Kreativität von Robotern? Robotern, die mitdenken, eigenständig agieren, sogar mitfühlen können.

Immerhin gelingt es den Maschinen schon, Sinnesleistungen des Menschen verblüffend zu imitieren: Tasten, Hören, Sehen, Schmecken, Riechen – auch, zwar nur rein mechanisch, Gefühle auszudrücken. Computer verstehen (und reagieren) auf Sprache, können auch selber sprechen. So wie FränKi, die elektronische Kino-Auskunftei im Großraum Nürnberg: "Wo läuft denn heute der neue Star Wars?" Schon kommt die flüssig gesprochene Antwort: "Im Cine Star Erlangen um achtzehn Uhr." Der Rechner versteht nicht, was er da sagt, doch gibt er richtig und "logisch" wieder, was man ihm eingetrichtert hat.

Ein fleißiger Befehlsempfänger, aber kein Chef

Roboter greifen Gegenstände, saugen Teppiche, mähen Rasen, schenken Getränke ein, kriechen, gehen, steigen Treppen – wie Asimo, der "Honda sapiens", der sich, ein wenig ungelenk noch, auf zwei Beinen bewegt wie der Mensch. So erstaunlich die Leistungen dieser Roboter anmuten, sie gründen auf dem Wissen des Menschen, das dem Schaltzentrum der Maschine eingegeben wurde. Mit hoher Präzision führt sie Befehle aus, verarbeitet Datenberge in schier unglaublicher Geschwindigkeit. Doch handelt sie algorythmisch, nach mathematischen Gesetzen, eben ohne Einblick und ohne Erfahrung.

Seit den 1980er Jahren arbeiten Forscher an Denkmaschinen, die eher dem biologischen System des menschlichen Gehirns entsprechen, wahrnehmungs- und lernfähig sind. Die amerikanischen Wissenschaftler Hans Moravec und Ray Kurzweil erwarten, dass Computer um das Jahr 2040 einen sich menschlicher Intelligenz annähernden Stand und so etwas wie eigenes Bewusstsein entwickelt haben werden. Moravec sagt für Mitte des 21. Jahrhunderts sogar eine "genetische Wachablösung" durch "superintelligente Roboter" voraus. Marvin Minsky vom Massachusetts Institute of Technology in Boston sieht den Menschen am Ende gar entmündigt: Wir könnten froh sein, wenn uns die intelligenten Roboter dann noch "als ihre Haustiere akzeptieren".

Hirnforscher wie Wolf Singer vom Frankfurter Max Planck Institut und Andreas K. Engel vom Forschungszentrum Jülich meinen indes, Intelligenz lasse sich nicht auf pure Rechnerleistung reduzieren. Der kalifornische Philosoph John Searle schreibt, wirklich intelligente Bewusstseinsprozesse, wie sie im Menschen, zum Teil auch im Tier ablaufen, blieben selbst dem leistungsfähigsten Computer verborgen. Und der Bremer Hirnforscher Gerhard Roth glaubt, Bewusstsein als ein unfassbar komplexer Zustand sei nicht einmal annäherungsweise nachbaubar. "Was machen wir also, wenn uns ein zukünftiger PC mit leidender Stimme mitteilt: 'Ich bin einsam, leiste mir bitte Gesellschaft'?. Sofern das Bewusstsein nur simuliert ist und wir gerade anderweitig beschäftigt sind, schalten wir ihn am besten einfach aus."

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Zum Foto: Der Schachtürke, ein vermeintlich intelligenter Maschinenmensch, mit dem der kaiserliche Hofsekretär Wolfgang von Kempelen alle Welt "türkte". (detailgetreuer Nachbau)

Museumstipp: Von der Keilschrift zum Computer. Das Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn, größtes Computermuseum der Welt, führt mit rund 6 000 Exponaten durch die Geschichte der Informationstechnik.
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Autor: Günther Dressler

 
Unterhaltsamer Nachmittag für Senioren in der Rheinstrandhalle Daxlanden
Karlsruhe. Der Bürgerverein Daxlanden und das städtische Seniorenbüro Karlsruhe veranstalten am Samstag, 25. September, einen unterhaltsamen Nachmittag für alle Junggebliebenen in der Rheinstrandhalle Daxlanden. Die Gäste erwartet bei freiem Eintritt ab 14.30 Uhr ein buntes Programm mit Musik, Tanz und Gymnastik, bei dem sie zuschauen oder auch gerne selbst mitmachen können. Neben den Harmonika-Senioren Daxlanden treten auch der Rock’n’Roll Club „Golden Fifties“, der Gesangsverein Liederkranz, die Senioren-Tanzgruppe von Dzidra Lämmel, die Musik-AG der Grund- und Hauptschule Daxlanden und eine Gehörlosen Tanzgruppe auf.

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt der Fußballverein Daxlanden. Seniorinnen und Senioren, die Grundsicherungsleistungen der Stadt Karlsruhe beziehen, erhalten kostenlos Kaffee und Kuchen. Gutscheine hierfür können bis Freitag, 24. September, gegen einen entsprechenden Nachweis im städtischen Seniorenbüro in der Markgrafenstraße 14 oder am 25. September eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung in der Rheinstrandhalle bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seniorenbüros abgeholt werden. Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer werden gebeten, sich aus organisatorischen Gründen unter der Telefonnummer 0721/1 33-50 86 zu melden.

Die Rheinstrandhalle ist mit der Stadtbahnlinie S2, Straßenbahnhaltestelle Thomas-Mann-Straße, zu erreichen.
 
 

Tanztheater Leipzig: Wer hat Angst vorm Pflegefall?
Szenenfoto aus "Pflegestufe IV" / Foto: Rolf Arnold, Tanztheater Leipzig
 
Tanztheater Leipzig: Wer hat Angst vorm Pflegefall?
Irina Pauls zeigt Neuauflage des Tanzstücks „Pflegestufe IV“ mit dem Leipziger Tanztheater

Leipzig, 18. August 2010 „Pflegestufe IV“ ist zurück. Ein Jahr nach der Premiere erlebt das Tanzstück von Irina Pauls eine Neuauflage. Im alten Ballsaal der Schaubühne Lindenfels ist das Mehrgenerationenprojekt als Produktion des Leipziger Tanztheater (LTT) vom 23. bis 26. September 2010 erneut in Leipzig zu sehen. Im Tanzstück zeigen die Tänzer der D.C. Dilligence, die Amateure der Company des LTT und Seniorentänzerinnen aus der Region Leipzig, welche enormen Belastungen auf die junge Generation angesichts des demographischen Wandels und der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen künftig zukommt.

Wer im Alter krank wird, landet auf dem Abstellgleis – meist dann, wenn die junge, pflegende Generation vor den körperlichen und seelischen Anforderung der häuslichen Pflege kapituliert. Was in den Köpfen der Gebrechlichen und Dementen, aber auch der Pflegenden vorgeht, zeigt Irina Pauls in „Pflegestufe IV“. Die Choreografin fokussiert dabei insbesondere die gravierenden Auswirkungen des Alterungsprozesses auf die familiäre Gemeinschaft. Während sich die Gesellschaft zunehmend auf die so genannten „Best Ager“ als finanzstarke Traumzielgruppe einstellt, vegetieren Pflegebedürftige fernab der öffentlichen Wahrnehmung in sterilen Pflege- und Altersheimen vor sich hin.

„Die Premiere im Leipziger Felsenkeller geht unter die Haut“, heißt es 2009 in der OTZ (Ostthürische Zeitung). Im Gedächtnis bleibt dem Premierenpublikum die „freie, bisweilen akrobatische, häufig dynamische und raumgreifende Bewegungssprache der Irina Pauls, manch eindringliches Bild und die Begeisterung, mit der das generationenübergreifende Team ihren Intentionen folgt“, berichtet Neues Deutschland. Die überaus positive Resonanz nach der Premiere bestätigt Irina Pauls in ihrem Anliegen, die schwierige Lage von Menschen in Pflegesituationen einmal mehr erfühlbar zu machen. „Ich möchte die Thematik präsent machen und den Fokus darauf verschärfen“, erklärt die Choreografin. Umso mehr freut sie sich auf die Neuauflage: „Das Stück entwickelt sich mit jeder Vorstellung. Das merke ich besonders bei den Seniorinnen. Sie haben Vertrauen in sich selbst und das Stück gewonnen und das gibt der Darstellung Kraft.“

Hauptförderer des Mehrgenerationenprojekts sind das Kulturamt der Stadt Leipzig, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie der Fonds Darstellender Künste e.V. Für die Kooperation dankt das LTT insbesondere dem Bundesverband Seniorentanz e.V.

Neuauflage „Pflegestufe IV“
vom 23. bis 26. September 2010, Schaubühne Lindenfels (Karl-Heine-Straße 50, 04229 Leipzig)
präsentiert von Irina Pauls, D.C. Dilligence, der Company des Leipziger Tanztheaters und Seniorentänzerinnen aus Leipzig, Markkleeberg und Böhlen

23. September 2010, 20 Uhr
24. September 2010, 20 Uhr, anschließend Publikumsgespräch
25. September 2010, 20 Uhr
26. September 2010, 18 Uhr

Karten erhalten Interessierte an allen bekannten Vorverkaufsstellen mit Ticket Online System, telefonisch unter 0341-1261261 (Oper Leipzig) und 0341-484620 (Schaubühne Lindenfels) oder über www.ticketonline.de.

Über diesen Link können sie sich den Trailer anschauen:
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Buchtipp: Wolfgang Michal
 
Buchtipp: Wolfgang Michal "Einsame Klasse"
Warum Männer nicht altern

Mit Sachverstand und Selbstironie klärt Wolfgang Michal darüber auf, wie Männer mit dem Älterwerden umgehen. Er berichtet von Männlichkeitskrisen und biologischem Verschleiß, von Rosenkriegen und Väterängsten, von wachsender Intoleranz und beruflichen Sackgassen. Und er beschreibt, wie ein geordneter Rückzug aus diesem Schlamassel aussehen könnte.

dtv 2010, 208 Seiten, EUR 8,90 / sFR 14,90
ISBN 978-3-423-34619-1
 
 

 
NANABINI verbindet Generationen
NANABINI wird Deutschlands erstes Internet-Netzwerk, das jung und alt generationsübergreifend verbindet. Kinder, Jugendliche, Eltern, Alleinerziehende und Senioren lernen sich kennen und verabreden sich, schließen Freundschaften und unterstützen sich im Alltag. Sie geben Wissen und Erfahrungen weiter, betreuen sich gegenseitig fürsorglich oder gestalten ihre Freizeit miteinander. Die Schauspielerin Senta Berger und Fernsehmoderatorin Sabine Christiansen unterstützen NANABINI als Botschafterinnen. NANABINI wurde von zwei Freunden im April 2009 ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die Generationen in Deutschland nachhaltig enger miteinander zu verbinden.

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Stadtplan Freiburg

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