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| | | | | Stichprobenhafte Erfassung von Tieren, Pflanzen und Biotopen | Von März bis Ende November lässt die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg Tiere, Pflanzen und Biotope im Stadtkreis Freiburg erfassen. Die Untersuchungen finden stichprobenartig auf zufällig ausgewählten Flächen statt. Ziel ist es, die Entwicklung von Lebensräumen sowie von Tier- und Pflanzenarten langfristig zu beobachten. Die Ergebnisse fließen in landesweite und bundesweite Auswertungen ein.
Die Untersuchungen sind Teil eines europaweiten Naturschutzmonitorings. Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind verpflichtet, den Zustand geschützter Tier- und Pflanzenarten regelmäßig zu erfassen und an die EU zu berichten. Die in Baden-Württemberg erhobenen Daten leisten hierzu einen Beitrag und fließen in landesweite und bundesweite Auswertungen ein (beispielsweise in den FFH-Bericht 2031). Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gibt die Gesamtzahl der Stichproben und ihre Verteilung auf die Bundesländer vor.
Die beauftragten Fachpersonen dürfen gemäß § 52 NatSchG Grundstücke im Außenbereich auch ohne vorherige Anmeldung betreten. Fest umzäunte Privatgärten sind davon ausgenommen. Alle Kartierenden können sich ausweisen, es werden keine dauerhaften Markierungen angebracht und sämtliche Daten anonym ausgewertet. Der Zeitpunkt der Erfassung richtet sich nach dem Entwicklungsstand der Arten oder Lebensräume und wird stark von den aktuellen Wetterbedingungen beeinflusst.
Weitere Informationen zu den FFH-Richtlinien sowie deren Umsetzung in Baden-Württemberg gibt es online. | | Mehr | | | Eintrag vom: 10.03.2026 | |
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