56plus
Donnerstag, 26. Februar 2026
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr


 
Stadt trauert um Altstadträtin Margot Queitsch
Langjährige SPD-Stadträtin im Alter von 79 Jahren verstorben

Die Stadt Freiburg und der Gemeinderat trauern um Margot Queitsch. Die langjährige Stadträtin ist am 18. Februar im Alter von 79 Jahren verstorben.

Margot Queitsch gehörte dem Freiburger Gemeinderat von Juni 1980 bis 2019 ununterbrochen an. Über acht Wahlperioden hinweg prägte sie die Kommunalpolitik der Stadt entscheidend mit. Von 1990 bis 1999 war sie Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion. Mit ihrer großen Erfahrung, klaren Haltung und beharrlichen Arbeitsweise genoss sie über Fraktionsgrenzen hinweg Anerkennung und Respekt.

Inhaltliche Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit lagen insbesondere in der Bildungs-, Familien-, Jugend- und Sozialpolitik. Als langjähriges Mitglied zahlreicher Ausschüsse – darunter Haupt-, Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe-, Schul- und Sportausschuss – setzte sie sich mit Nachdruck für die Belange von Familien, Kindern und Jugendlichen ein. Auch die Förderung des Sports sowie die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum waren ihr wichtige Anliegen.

Neben ihrem kommunalpolitischen Engagement war Margot Queitsch von 2001 bis 2011 Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg. Auch dort vertrat sie engagiert die Interessen Freiburgs.

Für ihre jahrzehntelangen Verdienste um die Stadt Freiburg wurde ihr 2019 das Goldene Stadtsiegel verliehen.

Darüber hinaus war sie viele Jahre ehrenamtlich aktiv, unter anderem als Vorsitzende des Kinder- und Jugendtreffs Haslach sowie in verschiedenen Freiburger Sportvereinen. Ihr Engagement war stets eng mit den Anliegen der Menschen vor Ort verbunden.

Mit Margot Queitsch verliert die Stadt Freiburg eine prägende Persönlichkeit der Kommunalpolitik, die sich über Jahrzehnte mit großer Leidenschaft und Ausdauer für das Gemeinwohl eingesetzt hat.
 
Eintrag vom: 26.02.2026  




zurück
prolix_anzeige_subculture_2.jpg
vorderhaus.jpg



Copyright 2010 - 2026 B. Jäger