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Restaurierung der Turmuhr der St. Urbanskirche in Schwäbisch Hall
Schwäbisch Halle: St Urbanskirche (c) DSD / M-L.Preiss
 
Restaurierung der Turmuhr der St. Urbanskirche in Schwäbisch Hall
Förderung dank einer DSD-Treuhandstiftung

Dank ihrer treuhänderischen Herimanus Strabo-Stiftung unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) die Restaurierung der Turmuhr der St. Urbanskirche im Schwäbisch Hall mit 16.000 Euro. Den symbolischen Fördervertrag überbringt Dr. Fritz Fischer, Ortskurator Stuttgart der DSD, am Donnerstag, den 12. Februar 2026 um 12.30 Uhr an Dekan Christof Messerschmidt. Die Kirche gehört nunmehr zu den über 440 Denkmalen, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Zum Objekt:
Bei der Benennung der Urbanskirche in Schwäbisch Hall handelt es sich um einen Lesefehler im 16. Jahrhundert. Aus "ecclesia s[ub] urb[ana]", also einer Vorstadtkirche, wurde "St. Urban". Als Kapelle unterhalb der Burg Limpurg errichtet, erweiterte man den einschiffigen Saalbau mit Flachdecke noch vor 1250 um einen vieleckigen Chor und einen Turm. Ende des 14. Jahrhunderts entstanden die Gewölbe in Chor und Turm. In einer dritten Bauphase Mitte des 15. Jahrhunderts erweiterte man das im Übergangsstil von der Romanik zur Gotik entstandene Gebäude nach Norden und Süden. Der Turm wurde 1695/1698 noch einmal aufgestockt durch einen Fachwerkaufsatz.

Von der reichen Ausstattung sind insbesondere die um 1430 entstandenen Wandgemälde an der nördlichen Chorwand, der um 1460 errichtete Hochaltar, das Sakramentshaus, der Taufstein, die Kanzel und das Chorgestühl aus dem 15. Jahrhundert, die barocke Orgel und zahlreiche Epitaphien des 17. Jahrhunderts hervorzuheben.
 
Eintrag vom: 15.02.2026  




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