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Mittwoch, 17. Juni 2026
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Verschiedenes 
 
GARTENKUNST MIT WEITBLICK
Orangerie des Weikersheimer Schlossgartens (c) TMBW / Isabela Pacini
 
GARTENKUNST MIT WEITBLICK
Rund ums Schloss Weikersheim kann man flanieren wie ein Fürst – und kichern wie ein Hofnarr

Unterwegs zu flirrendem Licht, stillen Wegen und dem Duft vergangener Zeiten: Wer am Rand des Marktplatzes von Weikersheim ankommt, ahnt noch nicht, wie weit sich das Schlossareal dahinter erstreckt. Hinter der rückwärtigen Fassade öffnet sich eine barocke Gartenwelt, die mehr ist als reine Kulisse: ein Ort zum Innehalten, Spazieren – und Staunen.

Mit seinen symmetrischen Formen, kunstvollen Hecken und den Orangerien mit Blick ins Taubertal wurde der Garten als Gesamtkunstwerk unter Graf Carl Ludwig (1674–1756) gestaltet. Seine Reisen nach Frankreich und Italien inspirierten sowohl die Architektur als auch das präzise Figurenprogramm. Doch wer hier nur auf barocke Achsen und Proportionen achtet, übersieht den eigentlichen Reiz: die Lebendigkeit des Gartens. Zwischen den Beeten tanzen Schmetterlinge, Bienen summen, und verspielte Details zeigen sich an unerwarteten Stellen.

Eingebettet ins Taubertal liegt das Schloss Weikersheim, umgeben von einer Flusslandschaft mit sanften Hügeln, Weinbergen und alten Obstbäumen. Das Tal wirkt mal weit und offen, mal fast märchenhaft verborgen. Diese Kulisse begleitet den Garten leise – als natürlicher Hintergrund zur barocken Ordnung. Hier trifft gestaltete Pracht auf gewachsene Natur. Im Zentrum steht – zumindest thematisch – die Zwergengalerie: 16 Figuren aus Sandstein, gehauen 1711/12 von Johann Jacob Sommer und seinen Söhnen. Sie stellen karikierte Hofbedienstete dar, Jäger, Hofnarr oder den berüchtigten „Faulpelz“, und sind das einzige vollständig erhaltene Ensemble barocker Gartenzwerge in Deutschland. Ihre humorvolle, volkstümliche Darstellung bildet einen reizvollen Kontrast zu den antiken Klassikern im restlichen Garten. Der Zwergengarten war nicht nur ästhetischer Schmuck, sondern wirkte auch als Spiegel höfischer Rollenbilder – stets mit einem feinen Augenzwinkern. Besucher bleiben oft länger stehen, denn in Mimik, Haltung und Ausdruck der Skulpturen steckt überraschend viel Leben. Trotz ihrer geringen Größe wirken die Figuren sehr präsent, denn sie erzählen mehr über das höfische Leben als so manches monumentale Denkmal.

Apropos barocke Kunst: Im Hauptparterre stehen auch über hundert Sandsteinskulpturen – antike Götter, Planetensymbole und personifizierte Winde, angeordnet rund um den Herkulesbrunnen. Sie stammen aus demselben regionalen Keuper-Stein wie die Zwerge. Gemeinsam schaffen sie ein harmonisches Ensemble, das nüchterne Ordnung, Witz und symbolische Pracht gekonnt verbindet.

Ein weiterer Höhepunkt erwartet Besucher im Kastellangarten: Hier findet jährlich eine Fuchsienschau mit über 120 Sorten statt, darunter historische Züchtungen aus dem 19. Jahrhundert. Die Farbpalette der Blüten reicht von Weiß bis Tiefrot. Wer tiefer eintauchen möchte, nimmt an einer Führung teil – etwa mit Katja Bischoff. Mit spürbarer Leidenschaft erklärt sie die historischen Anordnungen der Beete, die Sichtachsen des Gartens und seine verborgenen Feinheiten. Sie weiß, wo der Garten seine Geschichten erzählt – und wann man am besten innehält. Zwischen Figuren, Spiegelungen und Blüten entsteht Raum für Gedanken, für Erinnerungen, für neue Ideen. Oder einfach für einen tiefen Atemzug im Grünen.

Info-Kasten:

Mehr über Schloss und Garten in Weikersheim gibt es hier: schloss-weikersheim.de, weitere Gärten in der Region unter hohenloher-gartennetzwerk.de

zum Bild oben:
Die 300 Jahre alte Orangerie ist ein Highlight des Weikersheimer Schlossgartens
(c) TMBW / Isabela Pacini
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Veranstaltungen 
 
 
Amor, Delphine, Tänzerinnen – Sgraffito-Dekor am Markusplatz
Das Ortskuratorium Bamberg lädt zu Vortrag und Führung ein

Das Ortskuratorium Bamberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Mittwoch, den 1. Juli 2026 um 18.30 Uhr zu einem Vortrag von Prof. Dr. Andreas Huth in das Haus der Hochschulgemeinde, Markusplatz 1 in 96047 Bamberg, ein. Der Professor für Kunstgeschichte mit besonderer Berücksichtigung der künstlerischen Techniken an der Universität Bamberg spricht über Geschichte und Entwicklung des Sgraffitos als Fassadenschmuck bis in die Gegenwart. Als Diplomrestaurator beleuchtet er dabei auch die handwerkliche Seite dieser alten Technik am Beispiel des Wohnhauses am Markusplatz 1, das 1889 im Stil der Neorenaissance errichtet wurde. Im Anschluss erläutert der Architekt Matthias Dietz direkt vor Ort die Fassadengestaltung des Gebäudes, bevor der Kirchenmaler Manfred Dörfler die Arbeitstechnik des Sgraffitos anschaulich praktisch vorführt. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung.

Das Sgraffito-Haus am Markusplatz, dessen historische Fassade zurzeit saniert wird, zählt zu den frühen privaten Mietwohngebäuden auf der Westseite des neu angelegten Markusplatzes. Besonders prägend ist die zur Platzseite orientierte Sgraffito-Fassade, die als einzige ihrer Art in Bamberg bis heute erhalten ist. Die ornamental und figürlich gestalteten Putzdekore sind in der Region außergewöhnlich selten. Im Inneren bewahrt das Haus weitgehend seine bauzeitliche Ausstattung. Dazu gehören beispielsweise das Treppenhaus in ursprünglicher Gestaltung, reich profilierte Türen, das historische fränkische Parkett und Stuckdecken. Das Haus gehört seit 1994 der Evangelischen Kirche Bamberg und wird heute gemeinsam von der evangelischen und katholischen Hochschulgemeinde genutzt – unter anderem als Wohn- und Begegnungsort für Studenten. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt die Überarbeitung und Restaurierung der Sgraffito-Putzflächen. Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Universität Bamberg statt.
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Veranstaltungen 
 
 
„Hoffnungsinseln in einem Ozean voll Leid“
Abt Nikodemus Schnabel zu Gast in Freiburg
Vortrag und Gespräch

Am Mittwoch, 1. Juli um 17 Uhr ist Nikodemus Schnabel, Abt der Dormitio-Abtei in Jerusalem und des Priorats Tabgha am See Genezareth zu Gast im Gemeindehaus St. Martin, Rathausplatz 3, Freiburg. Die internationale benediktinische Gemeinschaft lebt und arbeitet an zwei Orten im Heiligen Land. Die Mönche engagieren sich in der Friedens- und Sozialarbeit sowie im ökumenischen und interreligiösen Dialog. „Wir versuchen mit unseren beiden Klöstern Hoffnungsinseln in diesem Ozean von Leid zu sein“, beschreibt Abt Nikodemus den Auftrag der Gemeinschaft angesichts der aktuellen Situation im Heiligen Land.

Abt Nikodemus Schnabel, geboren 1978 in Stuttgart, trat 2003 in die Benediktinerabtei Dormitio in Jerusalem ein. Der promovierte Liturgiewissenschaftler und Ostkirchenkundler lehrt am Theologischen Studienjahr Jerusalem und ist seit 2023 Abt der Dormitio und des Priorats Tabgha.

Im Anschluss an die Veranstaltung wird das Abendgebet der Dominikaner um 18.30 Uhr besonders der Bitte um Frieden gewidmet sein. Danach besteht Gelegenheit zum Austausch bei Wein und Brot.

Die Veranstaltung der Katholischen Akademie Freiburg findet in Zusammenarbeit mit der KHG Edith Stein Freiburg und den Dominikanern an St. Martin Freiburg statt.

Der Eintritt ist frei. Spenden für die Arbeit von Abt Nikodemus im Heiligen Land sind willkommen. Anmeldung unter www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Veranstaltungen 
 
 
Offenes Singen im Musikpavillon Bad Krozingen
BAD KROZINGEN. Musik verbindet, überwindet Grenzen und bringt Menschen zusammen. Unter diesem Motto lädt der Rotary Club Bad Krozingen alle Bürgerinnen und Bürger – von Jung bis Alt – zu einem ganz besonderen musikalischen Highlight ein: Am Freitag, den 26. Juni 2026, verwandelt sich der Musikpavillon im Kurpark Bad Krozingen in eine Bühne des gemeinsamen Erlebens. Ab 14:00 Uhr heißt es dort beim „Offenen Singen der Generationen“: Mitmachen ausdrücklich erwünscht!

Das Projekt ist Teil einer etablierten Veranstaltungsreihe des Rotary Clubs und verfolgt ein klares Ziel: Menschen über alle Altersgrenzen hinweg durch die Kraft der Musik zu verbinden. Niemand muss hierfür Profisänger sein – die Freude am gemeinsamen Singen steht absolut im Vordergrund.

Für die musikalische Qualität und die richtige Dynamik sorgt ein besonderer Gast: Der erfahrene Musiker Klaus Scharffenorth aus Hamburg, wird die Leitung des Nachmittags übernehmen. Mit seiner professionellen Anleitung wird er das Publikum durch das Programm führen und dafür sorgen, dass der Funke schnell überspringt.

Auch für das leibliche Wohl und den nötigen Komfort ist bestens gesorgt. Vor Ort wird eine Bewirtung mit Kaffee und Kuchen angeboten.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist vollkommen frei.

Sollte das Wetter im Juni nicht mitspielen, ist ebenfalls vorgesorgt: Als Schlechtwettervariante steht der Große Saal des Kurhauses zur Verfügung, sodass das gemeinsame Singen in jedem Fall stattfinden kann.

Über den Rotary Club: Rotary ist eine weltweite Vereinigung von Service-Clubs, in denen sich Führungskräfte aus verschiedensten Berufen unabhängig von politischen oder religiösen Richtungen engagieren. Die Mitglieder, im deutschsprachigen Raum „Rotarier“ genannt, setzen sich für humanitäre Dienste, den Frieden, die Völkerverständigung und die Dienstbereitschaft im täglichen Leben ein. Weltweit engagieren sich rund 1,2 Millionen Menschen in über 34.000 Clubs in 166 Staaten.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Vorsicht vor Betrugsversuchen
Betrüger geben sich als Mitarbeitende von Pflegestützpunkten aus

Es ist eine alte Betrugsmasche, aber aktuell wird sie in Baden-Württemberg besonders häufig eingesetzt: In Telefonanrufen geben sich Betrügerinnen und Betrüger als Mitarbeitende der Pflegestützpunkte aus. Damit wollen sie Vertrauen erschleichen, an persönliche Daten gelangen und/oder Betroffene zu unnötigen und kostenpflichtigen Leistungen überreden.

Die Anrufer wirken häufig professionell und vertrauenswürdig. Sie geben vor, im Rahmen der Pflegeberatung tätig zu sein, und bieten vermeintliche Unterstützung bei Anträgen oder Leistungsprüfungen an. Dabei bauen sie gezielt Druck auf und drängen auf schnelle Entscheidungen. Teils wird versucht, kurzfristig Hausbesuche zu vereinbaren – offenbar mit dem Ziel, direkten Zugang zur Wohnung zu erhalten.

Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt der Stadt Freiburg weist darauf hin, dass ihre Mitarbeitenden nicht unangekündigt anrufen, um persönliche Daten abzufragen oder Verträge abzuschließen.

Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt berät Bürgerinnen und Bürgerkostenfrei und wird ausschließlich auf Initiative der Ratsuchenden tätig. Ein Hausbesuch wird nur in Einzelfällen angeboten – nur auf ausdrücklichen Wunsch und nach vorheriger Terminvereinbarung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestützpunkte fordern niemals dazu auf, kostenpflichtige Verträge mit ihnen abzuschließen. Auch andere Beratungsstellen, etwa von Wohlfahrtsverbänden und von Pflegediensten, rufen nicht aus Eigeninitiative an und machen keine unangekündigten Hausbesuche.

Sechs Schritte, um sich vor Betrug zu schützen
Machen Sie am Telefon gegenüber Anrufern, die Sie nicht kennen, keine Angaben zu persönlichen oder finanziellen Verhältnissen. Nennen Sie keine Namen von Angehörigen.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Beenden Sie das Gespräch, wenn Ihnen etwas ungewöhnlich erscheint.
Lehnen Sie Hausbesuche strikt ab. Geben Sie Ihre Anschrift nicht weiter, sofern Sie nicht selbst das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt oder eine vergleichbare Beratungsstelle angerufen und dabei um einen Hausbesuch gebeten haben.
Nehmen Sie im Zweifel selbst Kontakt zum Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt auf (seniorenbuero@freiburg.de, Tel. 0761 201-3032). Weisen Sie insbesondere ältere oder pflegebedürftige Angehörige oder Nachbarn auf diese Betrugsmasche hin.
Sollten Sie einen derartigen Anruf erhalten oder bereits betroffen sein, wenden Sie sich bitte an die Polizei und informieren Sie Ihren zuständigen Pflegestützpunkt.

Pflegestützpunkte leisten unabhängige und kostenfreie Beratung rund um das Thema Pflege. Sie stehen Bürgerinnen und Bürgern als verlässliche Anlaufstelle zur Seite – ohne Druck, ohne versteckte Kosten, immer transparent und unter Wahrung des Datenschutzes.
 
 

Verschiedenes 
 
Bilanz: Hilfsorganisationen bei
Münsterplatz: Ehrenamtl. Kräfte beim Public Viewing (c) M.Franz, DRK-Freiburg
 
Bilanz: Hilfsorganisationen bei "Münstersommer Freiburg"
Fußball-WM "dienstlich" noch nicht relevant -

Freiburg/Kirchzarten (drk). Die ehrenamtlichen Kräfte im DRK-Kreisverband Freiburg waren in diesen Tagen wieder stark gefordert bei den Münsterplatzkonzerten in Freiburg. In den kommenden Tagen folgen weitere Veranstaltungen.,

Seit Dienstag bis einschließlich Sonntag, 14. Juni 2026, waren 46 HelferInnen von Maltesern und DRK während des Musik-Veranstaltungsformates Münsterplatzkonzerte auf dem Münsterplatz Freiburg jeweils in den Abendstunden im Einsatz. Dort fanden mehrere Konzerte – unter anderem mit Clueso, SDP oder Sabaton bis hin zum Gottesdienst - unter freiem Himmel statt. Mehrere tausend Besucher waren jeweils vor Ort.

Im Rahmen der Veranstaltungen kam es zu 42 Patientenkontakten, dabei mussten 15 Personen (im Vorjahr 28) vor Ort medizinisch behandelt werden. Transporte in Kliniken gab es in diesem Jahr leider zwei (im Vorjahr 1).

So bilanziert DRK-Gesamteinsatzleiter Matthias Weyand insgesamt knapp 330 Einsatzstunden. Er zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf des Einsatzes und dankt den eigesetzten Kräften für deren Engagement in ihrer Freizeit.

Fussball-Fieber

Das erste Spiel mit Beteiligung der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM am Sonntag war im Bereich des DRK-Kreisverbandes Freiburg "dienstlich" wenig aktuell. Unter anderem in Kirchzarten waren vier Helferinnen und Helfer des DRK-Ortsvereins Zarten-Kirchzarten ehrenamtlich beim dortigen Public Viewing mit dabei.
 
 

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Märchenhafte Kulisse: Hohenzollernschloss Sigmaringen
Schloss Sigmaringen (c) TMBW / Dietmar Denger
 
Märchenhafte Kulisse: Hohenzollernschloss Sigmaringen
Stolz und prächtig erhebt sich der Stammsitz der Sigmaringer Linie der Hohenzollern über der Donau. Mit seinen vielen Türmchen, Erkern und Toren weckt das heutige Schloss unwillkürlich Erinnerungen an schlummernde Prinzessinnen und mutige Recken. Dieses Potenzial erkannten auch schon nationale und internationale Filmcrews und wählten Deutschlands zweitgrößtes Stadtschloss als Kulisse für diverse Märchen- und Historienfilme. Bei der als Gruppentour angebotenen Ritterführung erobern Kinder zwischen fünf und elf Jahren, verkleidet als Ritter und Burgdame, das Schloss und tauchen in seine Geschichte ein.
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Veranstaltungen 
 
 
Ein Stadtspaziergang vom Barock zum Historismus: 200 Jahre Ludwigsburg
Das Ortskuratorium Stuttgart lädt zu einer Führung ein

Das Ortskuratorium Stuttgart der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Donnerstag, den 18. Juni 2026 um 15.00 Uhr zu einer Führung zu dem Thema „Ein Stadtspaziergang vom Barock zum Historismus: 200 Jahre Ludwigsburg“ ein. Treffpunkt ist der Brunnen im Mittleren Schloss Ludwigsburg, Schlossstrasse 30 in 71634 Ludwigsburg. Der Architekt Rainer Müller vom Ortskuratorium Stuttgart begibt sich mit den Besuchern auf eine spannende Zeitreise durch zwei Jahrhunderte Stadtgeschichte. Der Rundgang verbindet eindrucksvoll Stadtplanung, Architektur und Geschichte – und lässt 200 Jahre Ludwigsburg lebendig werden. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung oder bei Dr. Fritz Fischer, Telefon 01573-0709399. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.

Der Spaziergang führt vom prachtvollen Residenzschloss – der Keimzelle des Barock – mitten hinein in die planmäßig angelegte barocke Stadt. Über Holzmarkt und Marktplatz, den eindrucksvollen Höhepunkten der barocken Stadtanlage, erschließt sich Ludwigsburg als architektonisches Gesamtkunstwerk. Der weitläufige Marktplatz mit den umlaufenden Arkaden beeindruckt durch seine Größe und harmonische Gestaltung und vermittelt bis heute die Idee barocker Ordnung und Repräsentation.

Von hier aus geht es weiter nach Süden in die Karlstadt, wo die erste Phase der Stadterweiterung unter Herzog Carl Eugen sichtbar wird. Die Entwicklung der Stadt nimmt hier bereits neue Züge an und weist über den Barock hinaus. Den Abschluss bildet die Friedenskirche am Karlsplatz, ursprünglich auf einem ehemaligen Exerzierplatz errichtet. Als Garnisonskirche zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut, steht sie exemplarisch für den Historismus und die architektonischen Strömungen dieser Zeit. Ergänzend werden weitere markante Bauten des 19. Jahrhunderts vorgestellt, die das Bild der ehemaligen Garnisonsstadt prägen. Dazu zählt auch der imposante Arsenalbau, ein herausragendes Beispiel historischer Militärarchitektur.
 
 

Veranstaltungen 
 
Sommer in der Keidel Therme
(c) Keidel Therme Freiburg, Foto: Michael Spiegelhalter
 
Sommer in der Keidel Therme
Sommer, Sonne, Sauna-Feeling – auch in den Sommermonaten bietet die Therme einen idealen Rückzugsort für Körper und Geist. Deshalb lädt die Therme von Juni bis Ende August 2026 mit der speziellen Sommerwertkarte zum „Sommer im Keidel“ ein. Besucherinnen und Besucher erwartet ein breites Angebot von Events bis zur neuen Sommerwertkarte, die attraktive Rabatte auf ausgewählte Angebote bietet.

Zu den besonderen Höhepunkten des Sommers zählen zwei Sommerevents:

Sommersonnenwende am 20. Juni 2026

Am längsten Tag des Jahres verwandelt sich die Keidel Therme von 14 bis 20 Uhr in eine sommerliche Erlebniswelt. Gäste dürfen sich auf besondere Saunaaufgüsse, Live-Musik der Jazz & Rock Schulen Freiburg sowie kreative Mitmachaktionen freuen. Unter anderem können Besucherinnen und Besucher ihr eigenes Peeling oder Johanniskraut-Öl herstellen und verschiedene Kräutertees testen.

Sommerfest am 8. August 2026

Am großen Sommerfest von 14 bis 20 Uhr erwartet die Gäste ein vielfältiges Programm mit DJ-Livemusik, sommerlichen Aufguss-Specials, einer Chillout-Lounge inklusive Bier-Tasting sowie einem großen Marktplatz mit Produktproben, Anwendungen und Verkaufsständen. Das Therapeuten-Team steht für einen Austausch und Fragen zur Verfügung. Cocktails, Grillspezialitäten, erfrischende Eistees und Kälteanwendungen wie Eisbaden oder „Kältekick“-Kurse sorgen für echtes Sommerfeeling.

Auch abseits der Events setzt die Keidel Therme auf besondere Wohlfühlmomente. Auf der großzügigen Liegewiese stehen XXL-Sitzsäcke zur Tagesmiete bereit und schaffen entspannte Schattenplätze für den perfekten Sommertag. Ein weiteres Highlight ist die „Hitzefrei-Aktion“: Ab einer Außentemperatur von 30 Grad an der Keidel Therme erhalten Gäste 30 Prozent Rabatt auf den regulären Thermeneintritt.

Umgeben vom idyllischen Mooswald bietet Freiburgs Therme auf über 6.000 Quadratmetern Wellness- und Erholungsfläche beste Voraussetzungen für eine kleine Auszeit vom Alltag. Seit über 40 Jahren sprudelt in der Keidel Therme mineralhaltiges Thermalwasser aus eigener Quelle – ein Ort zum Eintauchen, Aufleben und Durchatmen.

Alle Informationen zum Sommerprogramm, zu Veranstaltungen und Aktionen online

zum Bild oben:
Die Keidel Therme lädt von Juni bis Ende August 2026 zum „Sommer im Keidel“ mit Events, Aktionen und Sommerwertkarte ein
(c) Keidel Therme Freiburg, Foto: Michael Spiegelhalter
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Festliches Abendkonzert im Kurhaus Bad Krozingen
Roberto Gionfriddo (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Festliches Abendkonzert im Kurhaus Bad Krozingen
BAD KROZINGEN. Die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen lädt am Donnerstag, den 18. Juni 2026, zu einem besonderen musikalischen Glanzpunkt in das Kurhaus ein. Unter der Leitung von Kapellmeister Tibor Szüts präsentiert das renommierte Johann-Strauß-Ensemble ein festliches Abendkonzert, das unter dem Motto „Eine musikalische Italienreise und Highlights aus der West Side Story“ steht. Der Abend verspricht ein erstklassiges Erlebnis voller Charme und musikalischer Vielfalt, unterstützt durch die international erfahrenen Gast-Solisten Tomoko Maria Nishioka (Sopran) und Roberto Gionfriddo (Tenor).

Die erste Konzerthälfte widmet sich ganz dem italienischen Lebensgefühl und führt das Publikum durch bekannte Werke der Opern- und Konzertliteratur. Auf dem Programm stehen unter anderem die Ouvertüren zu Gioachino Rossinis „Die Italienerin in Algier“ und „Der Barbier von Sevilla“, das emotionale „Intermezzo sinfonico“ aus Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“ sowie stimmungsvolle Melodien wie „Souvenir de Capri“. Nach der Pause wechselt das Ambiente zum Broadway: Die Solisten präsentieren gemeinsam mit dem Ensemble die unvergesslichen Höhepunkte aus Leonard Bernsteins Musical-Meisterwerk „West Side Story“, darunter Welthits wie „Maria“, „Tonight“, „I Feel Pretty“ und „Somewhere“. Mit Tomoko Maria Nishioka und Roberto Gionfriddo konnten zwei herausragende Stimmen gewonnen werden.

Die Sopranistin Tomoko Maria Nishioka, Stipendiatin der Bayreuther Festspiele und Botschafterin des deutsch-japanischen Kulturaustauschs, ist weltweit auf Bühnen wie dem Teatro Liceu Barcelona aktiv.

Der in Hamburg geborene, italienischstämmige Tenor Roberto Gionfriddo wird von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert. Nach seinem Studium in Frankfurt und Lübeck führten ihn erste Stationen unter anderem nach Frankfurt, Schwerin und St. Gallen, bevor er 2006 festes Ensemblemitglied am Theater Freiburg wurde. Er gilt als ungemein vielfältiger Charakterdarsteller, der in Oper, Lied und Konzert gleichermaßen zu Hause ist und Partien vom Barock bis zur Moderne beherrscht. In Freiburg begeisterte er unter anderem im deutschen und italienischen Fach als Don José (Carmen), Tamino (Zauberflöte) oder in anspruchsvollen Wagner-Rollen wie Loge (Das Rheingold) und Mime (Siegfried), für die er von der Fachpresse als „der derzeit vielleicht beste Mime“ gelobt wurde. Neben internationalen Gastengagements – etwa am Teatro Massimo di Palermo oder beim Theatre Royal Norwich – ist er auch regelmäßiger Gast bei den Bregenzer Festspielen, blickt auf eine rege internationale Konzerttätigkeit sowie zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen zurück und gibt sein Wissen seit 2016 auch als Pädagoge weiter.

Begleitet werden sie vom spielfreudigen Johann-Strauß-Ensemble unter der Leitung von Tibor Szüts (Geige) in der Besetzung mit Zsolt Németh (Klavier), Edina Luczó (Geige), Markus Lechner (Kontrabass), Julian Schneider (Schlagzeug/Percussion), Katharina Schröter (Flöte) und Mihai Goncearuc (Klarinette). Der gebürtige Ungar Tibor Szüts begann mit fünf Jahren das Geigenspiel, studierte an der Franz-Liszt-Musikhochschule in Budapest und kam nach einer Station als Konzertmeister in Györ 1988 nach Bad Krozingen. Parallel leitet er das 50-köpfige Wiener Johann-Strauß-Walzerorchester, mit dem er jährlich vor bis zu 3.000 Gästen durch China tourt.

Eine bundesweit einmalige Besonderheit: Szüts ist seit 1980 ausgebildeter Geigenbauer. In rund 300 Arbeitsstunden pro Instrument hat er über 50 Geigen handgefertigt. Er selbst und die Streicher seines Ensembles spielen im Kurhaus auf diesen originalen Szüts-Geigen, was den Konzerten einen unverwechselbaren Charakter verleiht.

Um den festlichen Charakter des Abends zu unterstreichen, beginnt bereits eine Stunde vor Konzertbeginn um 18:00 Uhr die Bewirtung an elegant gedeckten Tischen im Saal, die den Gästen die Möglichkeit bietet, sich in exklusivem Ambiente auf den bevorstehenden Kunstgenuss einzustimmen. Das Konzert selbst startet um 19:00 Uhr. Um entsprechende Abendgarderobe wird gebeten. Eintrittskarten sind im Vorverkauf für 17,00 € (zzgl. Vvk-Gebühren) sowie an der Abendkasse für 20,00 € erhältlich.

Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen unter Tel. 07633 4008-164 oder online über www.bad-krozingen.info verfügbar.
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Der Lochenstein bei Balingen – ein vorgeschichtliches Heiligtum?
Vortragsduo in den Räumen der HIRSCH Begegnungsstätte für Ältere

Das Ortskuratorium Tübingen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Dienstag, den 16. Juni 2026 um 19.00 Uhr in die Räume der HIRSCH Begegnungsstätte für Ältere e.V., Hirschgasse 9 in 72070 Tübingen zu dem Vortrag „Der Lochenstein bei Balingen - ein vorgeschichtliches Heiligtum“ ein. Es referieren Professor Dr. Martin Bartelheim von der Universität Tübingen und Dr. Marc Heise vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.

Der Lochenstein ist als prähistorischer Höhenfundplatz am Trauf der Schwäbischen Alb schon seit über 150 Jahren bekannt. Die Besonderheit des Ortes ist seine weithin sichtbare, prominente und doch abgeschiedene Lage auf einem steilen Felsklotz rund 400 Meter über dem Neckartal und seine begrenzte Zugänglichkeit, die bis heute nur über schmale Felspfade möglich ist. Seine Bedeutung wird kontrovers diskutiert. Auf Basis der ersten systematischen Grabungen 1923 interpretierten Gerhard Bersu und Peter Gössler den Platz als Höhensiedlung. Dem schloss sich die allgemeine Forschungsmeinung an, nachdem der Ort zuvor als Opferplatz und naturheiliger Ort angesehen wurde.

Die von Bersu auf dem Lochenstein festgestellte lange Nutzungskontinuität des rund ein Hektar großen Plateaus – zumindest von der Bronzezeit oder sogar Jungsteinzeit bis ins frühe Mittelalter – mit bis zu zwei Meter dicken Fundschichten motivierte Grabungen seitens der Universität Tübingen und des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg, um die chronologische Sequenz von Siedlungsmaterialien für die Region besser zu erfassen. Das dabei geborgene üppige Fundspektrum und die Befundsituation lassen an der bisherigen Interpretation des Platzes als „normale“ Höhensiedlung zweifeln. Zahlreiche Indizien weisen eher darauf hin, dass der Lochenstein zusammen mit weiteren in jüngeren Jahren als naturheilige Plätze bezeichneten Fundstellen zu den bislang kaum bekannten Heiligtümern oder Opferplätzen im südwestdeutschen Mittelgebirgsraum gehört. In diesem Vortrag werden Anhaltspunkte aus der Befundlage der Feldforschungen präsentiert und Argumente für eine Ansprache des Lochenstein als Heiligtum diskutiert.
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Wehrhafte Festung am See: Burg Meersburg
Burg Meersburg (c) Patrick Muntzinger
 
Wehrhafte Festung am See: Burg Meersburg
Hinter den Mauern der Meersburg am Bodensee verbergen sich mehr als 1.000 Jahre Geschichte. Einer alten Sage nach legte der Merowingerkönig Dagobert im 7. Jahrhundert den Grundstein für den strategisch günstig auf einem Molassefelsen errichteten Stützpunkt. Über die Jahrhunderte lebten und wirkten hier viele Könige, Kaiser und Fürstbischöfe. Die Festung wurde angegriffen und belagert, aber nie bezwungen oder zerstört – ein Alleinstellungsmerkmal, das eine Zeitreise durch verschiedene Epochen möglich macht. Für Kinder gibt es ein Quiz mit Fragen zum Leben auf der Burg.
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Die Marienkapelle in Bad Kissingen
Das Ortskuratorium Bad Kissingen lädt zu Vortrag und Führung zum UNESCO-Welterbetag ein

Das Ortskuratorium Bad Kissingen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Sonntag, den 7. Juni 2026 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr zu einer dreiteiligen Veranstaltung ein, bei der anlässlich des UNESCO-Welterbetags „Die Marienkapelle in Bad Kissingen“ in der Kapellenstraße 17 in 97688 Bad Kissingen in den Fokus gerät. Zunächst beschäftigt sich ein Vortrag um 14.00 Uhr mit einem Erdenbürger der Gemeinde, dann findet ab 16.30 Uhr eine Führung durch das Bauwerk statt. Die ganze Zeit über informiert ein Stand bei der Kapelle über die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Im Vortrag unter dem Titel "Bekannte hab´ ich hier nicht gesehen, nicht ´mal aus Kissingen! Was das Kissinger Rathaus mit Ceylon zu tun hat." behandelt die Lebensgeschichte von Carl Leo Heußlein von Eußenheim (1838-1870), dem letzten Spross der Familie Heußlein von Eußenheim, der auf dem Kapellenfriedhof in der Familiengruft beigesetzt wurde. Die Adelsfamilie hatte ihren Sitz im heutigen Neuen Rathaus. Carl Leo zog es früh in die Welt hinaus. Auf seinen Reisen nach Ceylon und Mexiko erlebte er verschiedene Abenteuer. Dr. Raymund Müller vom Ortskuratorium Bad Kissingen zeichnet das Leben von Carl Leo nach, berichtet von der Entstehungsgeschichte des Reisetagebuchs und liest daraus die aufregendsten Passagen vor. Carl Leo wurde 1870 aufwändig nach Kissingen überführt.

In der Führung "Schicht für Schicht – von der mittelalterlichen Wallfahrtskapelle, dem barocken Umbau und der Friedhofskultur des 19. Jahrhunderts zu den liturgischen Veränderungen im 20. Jahrhundert" geht Professor Reinhard Haus vor Ort der Kapellengeschichte nach. Die Marienkapelle, seit 1348 urkundlich nachweisbar, trug zunächst das Patrozinium der Gottesmutter Maria. Den Dreißigjährigen Krieg überstand das Gotteshaus sehr angeschlagen, so dass der Zustand der Kapelle um 1700 sehr desolat war. Dennoch wurde sie im 17. Jahrhundert als Ziel von Dankwallfahrten für die Beendigung der Pest rege aufgesucht. 1727 wurde Balthasar Neumann damit beauftragt, die Kirche neu zu bauen. Nach den Bauarbeiten wurde der erste Bischof von Würzburg, der heilige Burkard, ihr neuer Patron. Mittlerweile hat die Kirche mehrere Sanierungen und Übermalungen erfahren. Haus erläutert die historischen Schichten im Innern der Kapelle und zeigt Parallelen zu anderen Gotteshäusern.
 
 

Veranstaltungen 
 
Bad Krozingen entdecken: Führungen durch Stadt & Natur
Japanischen Garten (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Bad Krozingen entdecken: Führungen durch Stadt & Natur
BAD KROZINGEN. Lust auf neue Perspektiven? Bad Krozingen lädt Einheimische und Gäste dazu ein, die Stadt und ihre grünen Oasen bei drei abwechslungsreichen Themenführungen neu zu entdecken. Ob historische Zeitreise, botanischer Streifzug oder fernöstliche Gartenkunst – fachkundige Experten garantieren spannende Einblicke bei jedem Wetter.

Zeitreise durch die Stadt
Die zertifizierte Gästeführerin Ellen Wagner nimmt Sie mit auf einen Spaziergang von der Vita Classica bis ins Zentrum, vorbei am Schloss und zurück zum Kurpark. Erleben Sie eine inspirierende Mischung aus Geschichte, Architektur und Kultur. Die Tour dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden.
• Termine: Samstag, 6. Juni und Samstag, 4. Juli 2026, jeweils um 10:30 Uhr.
• Treffpunkt: Eingang der Vita Classica-Therme.

Geheimnisse des Kurparks
Erleben Sie die 40 Hektar große „grüne Lunge“ der Stadt mit ihren rund 600 Pflanzenarten und dem berühmten Blumenpfau. Die Baumexpertin Alexia Putzger (Wissler) führt Sie zwei Stunden lang mit viel Profiwissen durch den beeindruckenden, teils exotischen Baumbestand.
• Termine: Dienstag, 9. Juni, 23. Juni und 7. Juli 2026, jeweils um 10:00 Uhr.
• Treffpunkt: Beim Blumenpfau vor dem Kurhaus-Eingang.

Philosophie im Japanischen Garten
Ein Ort der Ruhe und Inspiration: Gärtnermeister Philipp Kercher vermittelt spannende Einblicke in die Gestaltung, Pflege und Philosophie des 3.500 m2 großen Japanischen Gartens, der als Symbol der Städtepartnerschaft mit Taketa/Naoiri entstand. Die Führung dauert ca. 60 Minuten.
• Termine: Donnerstag, 18. Juni und Donnerstag, 9. Juli 2026, jeweils um 16:00 Uhr.
• Treffpunkt: Tourist-Information am Haupteingang der Vita Classica Therme.

Für die Stadt- und Kurparkführung gilt eine Mindestteilnehmerzahl von 4 Personen. Tickets für alle Führungen sind vorab online unter https://bad-krozingen.reservix.de/events oder an der Tourist-Information Bad Krozingen (07633 4008 163) erhältlich.
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Veranstaltungen 
 
Kindertag der Schauinslandbahn: Spiele, Spaß und Panorama-Ausblicke
Foto: VAG / Anja Thölking
 
Kindertag der Schauinslandbahn: Spiele, Spaß und Panorama-Ausblicke
- Mitmach-Aktionen für die ganze Familie auf dem Freiburger Hausberg
- Babu und Gondolin begrüßen die jüngsten Gäste

Am Freitag, 5. Juni, lädt die Schauinslandbahn zum Kindertag auf den Freiburger Hausberg. Spiele, Mitmachaktionen und Unterhaltung in luftiger Höhe stehen von 11 bis 16:30 Uhr auf dem Programm.

Rund um die Bergstation laden zahlreiche Angebote zum aktiv werden ein. Das Spielmobil Freiburg hat Jahrmarkt- und Brettspiele im Gepäck und sorgt für Abwechslung. Mit Gondolin, dem Bergzwerg, und Babu, dem Känguru, sind die Maskottchen von Schauinslandbahn und Freiburger Verkehrs-AG (VAG) am Start. Sie begrüßen die kleinen Gäste und haben Überraschungen dabei.

Auf und um die Panoramaterrasse gibt’s Kinderschminken und eine Malecke. Das Bergrestaurant verkauft Eis und bietet einen Weinstand. Bei Gondolins Kinderquiz können Familien mit der Lauschtour-App den Schauinsland erkunden. Wer mitmacht, erhält ein kleines Geschenk.

Von der Bergstation sind es knapp zehn Gehminuten zum Museumsbergwerk. Dort gibt es am Kindertag spezielle Familienführungen ohne Altersbeschränkung. Die Führungen dauern jeweils 45 Minuten und starten um 11:30 Uhr, 12:30 Uhr, 13:30 Uhr, 14:40 Uhr und 15:30 Uhr am Eingang des Bergwerks. Anmeldungen sind telefonisch unter 0761-26468 möglich. Die Familienkarte kostet 28 Euro, vor Ort ist nur Barzahlung möglich.

An der Bergstation bietet der Baumhausspielplatz genügend Raum zum Toben. Dem perfekten Familienausflug steht nichts mehr im Weg.


Hinweis zur Anreise
Die Veranstaltung findet direkt an der Bergstation statt und ist mit der Schauinslandbahn erreichbar. Es gelten die regulären Fahrpreise. Für Familien empfiehlt sich das Familienticket.

Mit dem ÖPNV zur Schauinslandbahn
Stadtbahnlinie in Richtung Günterstal bis zur Endhaltestelle „Dorfstraße“. Dort weiter mit der Buslinie 21 bis zur „Schauinslandbahn Talstation“.
 
 

Veranstaltungen 
 
Glöcklehof-Kapelle hat geöffnet
Felix Ruch (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Glöcklehof-Kapelle hat geöffnet
BAD KROZINGEN. Wer sich für die Architektur und die Wandfresken der Glöcklehof-Kapelle interessiert, der ist herzlich am Dienstag, den 16. Juni 2026 von 16.00 bis 18.00 Uhr eingeladen.

Der Architekt Felix Ruch wird Sie sachkundig und mit Begeisterung über die Geschichte und die Besonderheiten der Glöcklehof-Kapelle informieren.

Die Glöcklehof-Kapelle birgt Bad Krozingens kostbarstes Kleinod, welches im Jahre 1936 von einem Kurgast entdeckt wurde. Der Bau und die Fresken gehen auf das Jahr um 1000 zurück. Die Kapelle als ältestes Gebäude von Bad Krozingen war Bestandteil des daneben liegenden St. Ulrichhofes. Die Wandmalereien könnten von den Künstlern und Buchmalern der Insel Reichenau stammen. Die Kapelle ist gemauert mit Lese- und Bruchsteinen, wie sie allenthalben in der Vorbergzone des Schwarzwaldes zu finden sind und hat bucklige und schiefe Wände. Auf allen sind hoch oben tiefe und kleine Fenster. Der schmale und rechteckige Chor und das Langhaus haben fast die gleiche Höhe. Die Malerei an der Wand über dem Altar erzählt uns das Martyrium von Johannes dem Täufer. Den unteren Rahmen bildet ein breiter, roter, horizontaler Strich, den oberen ein Mäanderfries, einem orientalischen geometrischen Ornament ähnelnd. Wie in der Epoche der Romanik üblich, thront in der Mitte, umgeben von einem kreisrunden Medaillon, Christus als der Weltenrichter. Dies ist die älteste Christusdarstellung nördlich der Alpen.

Der Treffpunkt ist direkt bei der Glöcklehofkapelle, Staufener Straße 74. Bitte beachten Sie: Bedingt durch die benachbarte Baustelle erfolgt der Zugang ausschließlich über die Straße „Am Ulrichhof“ (auch barrierefrei möglich). Der Eintritt ist kostenfrei.

Am St. Ulrichstag (4. Juli) gibt es in der Glöcklehof-Kapelle stets einen Gottesdienst. Weitere Führungen finden statt jeweils dienstags, am 14. Juli, 11. August, und 8. September.
 
 

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Freiburg: Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt
Drei Vorträge rund ums Älterwerden. Teilnahme frei

Am Dienstag, 2. Juni, können sich interessierte Bürger*innen über Aspekte des Älterwerdens informieren. Mitarbeiterinnen des Seniorenbüros mit Pflegestützpunkt nehmen in Kurzvorträgen besonders drei Themen ins Visier. Von 14 bis 14.45 Uhr referiert Elisabeth Schauer über Unterstützungs- und Pflegemöglichkeiten. Von 15 bis 15.45 Uhr beleuchtet Kerstin Niermann die Kosten und Finanzierung von Pflege. Von 16 bis 16.45 Uhr bespricht Julia Zech, was beim Umzug ins Pflegeheim zu beachten ist.

Die Vorträge finden im großen Sitzungssaal (2. OG) des Rathauses im Stühlinger/Bestandsbau (Fehrenbachallee 12) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
 
 

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Staudenführung im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe
Staudenpflanzen im Zoologischen Stadtgarten © Maike Kindinger / Zoo Karlsruhe
 
Staudenführung im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe
Expertin erteilt bei Spaziergang wichtige Standort- und Pflegetipps

Das Gartenbauamt lädt am kommenden Sonntag, 31. Mai, zu einer Führung zum Thema „Stauden“ in den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe ein. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr beim Eingang Nord (Kongress). Die Führung selbst ist kostenfrei, es ist jedoch eine Eintrittskarte erforderlich. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Im Rahmen der Führung wird den Teilnehmern Interessantes rund um Stauden nähergebracht. Expertin Michaela Senk teilt ihren umfassenden Wissensschatz beim gemeinsamen Spaziergang zu den unterschiedlich gestalteten Staudenbeeten. Die Anwesenden erhalten wertvolle Informationen zu den Standortansprüchen, zur optimalen Pflanzenauswahl, gelungenen Kombinationsmöglichkeiten, insektenfreundlichen Blühstauden sowie wichtige Pflegetipps für den eigenen Garten. Dabei werden auch die Fragen der Gruppe beantwortet.
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Romanschloss der Romantik: Schloss Lichtenstein
Schloss Lichtenschein (c) janisview
 
Romanschloss der Romantik: Schloss Lichtenstein
Hoch auf einem steilen Felsen gelegen, ist das Hauptgebäude von Schloss Lichtenstein mit dem runden Bergfried und einer Zugbrücke schon von weitem zu erkennen. Ihr heutiges Erscheinungsbild verdankt die einstige Burg dem Dichter Wilhelm Hauff. Seine Beschreibung im 1826 erschienenen Roman „Lichtenstein“ faszinierte den Grafen von Württemberg derart, dass er den Felsen mit der Ruine kurzerhand kaufte und dort ab 1840 eine neue Festung nach dem beschriebenen Vorbild erbauen ließ. Wer nach dem Besuch im Romanschloss noch aktiv werden möchte, kann sich in den elf Kletter-Parcours im angrenzenden Abenteuer-Park in luftige Höhen wagen.
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Alte Holzmühle in Remlingen öffnet am Deutschen Mühlentag für Besucher
Remlingen: Holzmühle (c) Dororthe Trouet / DSD
 
Alte Holzmühle in Remlingen öffnet am Deutschen Mühlentag für Besucher
Treuhandstiftung der DSD kümmert sich um Bewahrung des technischen Denkmals

Am Pfingstmontag, den 25. Mai 2026, öffnet die Holzmühle in Remlingen, Holzmühle 2 in 97280 Remlingen, von 13.00 bis 17.00 Uhr als eine von rund 600 Mühlen bundesweit im Rahmen des Deutschen Mühlentags ihre Türen und lädt Besucher dazu ein, das besondere technische Denkmal vor Ort zu erleben. Interessierte können die historische Mühlenanlage besichtigen und nachvollziehen, wie in einer traditionellen Wassermühle Getreide verarbeitet wird. Der Eintritt ist frei, um Spenden zur Bewahrung der Anlage wird gebeten.

Die Mühle, ein bedeutendes Zeugnis der Technikgeschichte, ist nach wie vor funktionstüchtig. Heute erzeugen die Wasserräder der Mühle Strom, doch das Wasserrad der mittleren Mühle kann auch zum Antrieb eines Mahlgangs umgestellt werden. Im angeschlossenen Mühlenmuseum veranschaulichen historische Geräte und Exponate – etwa ein Getreidesilo, ein Mühlsteinkran oder eine Spitz- und eine Schälmaschine für Getreide – die Arbeitsschritte der Getreideverarbeitung.

Die Geschichte der Holzmühle reicht bis ins frühe Mittelalter zurück – bereits im neunten Jahrhundert ist an dieser Stelle ein Mühlenstandort nachgewiesen – und ist eng mit der Geschichte des nahegelegenen Klosters Holzkirchen verbunden. Dieses hatte die Herrschaft über Remlingen und errichtete die Mühlenanlage im Aalbachtal. Die mehrfach erneuerten Mühlengebäude stammen heute größtenteils aus dem 19. Jahrhundert. Das L-förmige Hauptgebäude mit der ehemaligen Müllerwohnung bildet bis heute den Mittelpunkt der Anlage.

Betreut wird die Mühle von der treuhänderischen „Stiftung Mühlenmuseum Holzmühle in memoriam Margarete und Emil Röhm“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD). Die Treuhandstiftung ist nach den Eltern der Stifterin Marianne Röhm benannt, die sich mit viel Engagement um den Erhalt der von ihren Vorfahren ererbten alten Holzmühle gekümmert hat. Viele der Exponate im von ihr aufgebauten Mühlenmuseum stammen aus der privaten Sammlung.

Um die Zukunft der Holzmühle zu sichern, vermachte die 2021 verstorbene Marianne Röhm sie zusammen mit weiteren Immobilien der Stiftung. Dadurch wird die alte Holzmühle nicht nur erhalten, sondern ist auch weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Vorjahr sind die Fenster neu gestrichen worden und die Küche in der angrenzenden Müllerwohnung wurde mit denkmalgerechten Materialien, etwa Kalk statt Raufasertapete, restauriert.

Am Deutschen Mühlentag, der 2026 zum 32. Mal stattfindet, öffnen am Pfingstmontag neben der Holzmühle Remlingen Hunderte historische Wind- und Wassermühlen bundesweit ihre Türen. Die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung mit ihren Landes- und Regionalverbänden dazu ein, das Kulturgut Mühle zu entdecken.

Spendenkonto
DSD Stiftung Mühlenmuseum Holzmühle
IBAN: DE43 3702 0500 0001 8119 00

Weitere Informationen online
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Von Italien bis zum Broadway
Tomoko Maria Nishioka / Sopran (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Von Italien bis zum Broadway
Festliches Abendkonzert im Kurhaus Bad Krozingen

BAD KROZINGEN. Die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen lädt am Donnerstag, den 18. Juni 2026, zu einem besonderen musikalischen Glanzpunkt in das Kurhaus ein. Unter der Leitung von Kapellmeister Tibor Szüts präsentiert das renommierte Johann-Strauß-Ensemble ein festliches Abendkonzert, das unter dem Motto „Eine musikalische Italienreise und Highlights aus der West Side Story“ steht. Der Abend verspricht ein erstklassiges Erlebnis voller Charme und musikalischer Vielfalt, unterstützt durch die international erfahrenen Gast-Solisten Tomoko Maria Nishioka (Sopran) und Roberto Gionfriddo (Tenor).

Die erste Konzerthälfte widmet sich ganz dem italienischen Lebensgefühl und führt das Publikum durch bekannte Werke der Opern- und Konzertliteratur. Auf dem Programm stehen unter anderem die Ouvertüren zu Gioachino Rossinis „Die Italienerin in Algier“ und „Der Barbier von Sevilla“, das emotionale „Intermezzo sinfonico“ aus Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“ sowie stimmungsvolle Melodien wie „Souvenir de Capri“. Nach der Pause wechselt das Ambiente zum Broadway: Die Solisten präsentieren gemeinsam mit dem Ensemble die unvergesslichen Höhepunkte aus Leonard Bernsteins Musical-Meisterwerk „West Side Story“, darunter Welthits wie „Maria“, „Tonight“, „I Feel Pretty“ und „Somewhere“.

Mit Tomoko Maria Nishioka und Roberto Gionfriddo konnten zwei herausragende Stimmen gewonnen werden. Die Sopranistin Tomoko Maria Nishioka, Stipendiatin der Bayreuther Festspiele und Botschafterin des deutsch-japanischen Kulturaustauschs, ist weltweit auf Bühnen wie dem Teatro Liceu Barcelona aktiv. Der Tenor Roberto Gionfriddo, langjähriges Ensemblemitglied am Theater Freiburg, überzeugt mit einem breiten Repertoire vom Barock bis zur Moderne und ist regelmäßiger Gast bei den Bregenzer Festspielen. Begleitet werden sie vom spielfreudigen Johann-Strauß-Ensemble unter der Leitung von Tibor Szüts (Geige) in der Besetzung mit Zsolt Németh (Klavier), Edina Luczó (Geige), Markus Lechner (Kontrabass), Julian Schneider (Schlagzeug/Percussion), Katharina Schröter (Flöte) und Mihai Goncearuc (Klarinette). Um den festlichen Charakter des Abends zu unterstreichen, beginnt bereits eine Stunde vor Konzertbeginn um 18:00 Uhr die Bewirtung an elegant gedeckten Tischen im Saal, die den Gästen die Möglichkeit bietet, sich in exklusivem Ambiente auf den bevorstehenden Kunstgenuss einzustimmen. Das Konzert selbst startet um 19:00 Uhr. Um entsprechende Abendgarderobe wird gebeten. Eintrittskarten sind im Vorverkauf für 17,00 € (zzgl. Vvk-Gebühren) sowie an der Abendkasse für 20,00 € erhältlich.

Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen unter Tel. 07633 4008-164 oder online über www.bad-krozingen.info verfügbar.
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Barocke Blüte: Schloss Ludwigsburg
Familie im Märchengarten von Schloss Ludwigsburg (c) TMBW / Christoph Düpper
 
Barocke Blüte: Schloss Ludwigsburg
Vor den Toren Stuttgarts ließ sich Herzog Eberhard Ludwig Anfang des 18. Jahrhunderts eine Residenz nach dem Vorbild von Versailles errichten. Das nach dem Herzog benannte Schloss Ludwigsburg, das schon bald von der gleichnamigen Residenzstadt umgeben wurde, ist eine der größten erhaltenen barocken Schlossanlagen und veranschaulicht seinen Gästen wie kaum ein anderes Schloss das Leben bei Hofe. Im Märchengarten des „Blühenden Barock“ entführen Froschkönig, Dornröschen, Rapunzel und Co. große und kleine Gäste außerdem in ihre fantastische Welt.
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Von alten Mauern und jungen Tönen
Das Ortskuratorium Bad Wimpfen lädt zum Benefizkonzert ein

Das Ortskuratorium Bad Wimpfen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Donnerstag, den 21. Mai 2026 um 19.00 Uhr zu einem Benefizkonzert in die Ritterstiftskirche, Lindenplatz 7 in 74206 Bad Wimpfen im Tal, ein. Es spielen Stipendiaten der Begabtenförderung der Musikschule Unterer Neckar. Die jungen Talente präsentieren nicht nur ihr technisches Können, musikalische Tiefe und Ausdrucksstärke, sondern auch ein Programm auf hohem künstlerischem Niveau. Das Konzert findet in Kooperation mit der Musikschule Unterer Neckar statt. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.

Die Stipendiaten-Konzerte der Musikschule Unterer Neckar geben seit fast zwei Jahrzehnten einen eindrucksvollen Einblick in die außergewöhnlichen Leistungen besonders begabter Schülerinnen und Schüler. Zwischen den musikalischen Auftritten gibt die Kunsthistorikerin Professorin em. Dr. Katharina Flügel (Ortskuratorium Bad Wimpfen) exemplarisch Einblicke in die Baugeschichte und die kunsthistorischen Besonderheiten der gotischen Ritterstiftskirche – ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung.

Ausführende

Constanze Frank, Querflöte
Melina Liebelt, Querflöte
Anna Moser, Klavier
Fabian Schädel, Euphonium
Jacob Schilling, Marimbaphon
Helena Steinke, Querflöte
Anna Wölfert, Marimbaphon/Klavier

Programm

Carl Philipp E. Bach (1714-1788), Flötenkonzert d-Moll H 426: (1) Allegro
Axel Jorgensen (1881-1947), Romance
Philipp Glass (*1937), Opening 1
Cécile Chaminade (1857-1944), Serenade
Wolfgang A. Mozart (1756-1791), Klaviersonate F-Dur, KV 332: (1) Adagio, Flötenkonzert G-Dur, KV 313: (1) Allegro maestoso
Johann Sebastian Bach (1685-1750), Suite in e-Moll: Sarabande
Bart Howard (1915-2004), Fly Me to the Moon
Frédéric Chopin (1810-1849), Fantaisie-Impromptu op. 66
 
 

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Karlsruhe: Mehrzahl der Brunnen sprudeln
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
 
Karlsruhe: Mehrzahl der Brunnen sprudeln
Alle 39 funktionierenden Trinkbrunnen werden in Betrieb genommen

Im Rahmen der letzten Haushaltssicherung war auch das Gartenbauamt von Kürzungen betroffen, wo sich das Budget zur Unterhaltung der Zier- und Trinkbrunnen verringert hat. Infolgedessen können nicht alle betriebsbereiten Zierbrunnen angeschaltet werden. Die Trinkbrunnen werden aus Gründen der Klimaanpassung trotz der Budgetkürzung weiterhin in Betrieb sein. Das Gartenbauamt hat im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen nun eine Liste mit den Brunnen vorgelegt, die dieses Jahr in Betrieb gehen sollen.

Bei den Kriterien wurde unter anderem die Verteilung über das Stadtgebiet berücksichtigt, ob es sich um historisch oder kulturell bedeutende Brunnen handelt, ­ihre Bedeutung im Stadtbild, die Unterhaltungskosten sowie der Wartungsaufwand. Von 82 Zierbrunnen sollen 46 in Betrieb gehen.

Zu den 46 Zierbrunnen, die eingeschaltet werden, zählen etwa die Wasserspiele am Marktplatz, der Narrenbrunnen am Kronenplatz und die Springbrunnen am Kaiserplatz Nord und Süd. Einige der Zierbrunnen können allerdings erst nach erfolgter Reparatur in Betrieb genommen werden. Von der Einsparung betroffen sind beispielsweise die Brunnenanlage am Albtalbahnhof, die Nymphengruppe im Nymphengarten und der Majolikabrunnen.

Von den insgesamt 39 funktionierenden Trinkbrunnen sollen alle angestellt werden.

Die Inbetriebnahme der für dieses Jahr vorgesehenen Trink- und Zierbrunnen ist zum großen Teil bereits erfolgt. Die Inbetriebnahme ist voraussichtlich im Mai abgeschlossen.

zum Bild oben:
Die Wasserspiele am Marktplatz sprudeln auch in diesem Sommer wieder.
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
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Musik und Demenz
Online-Veranstaltung in der Reihe „Demenz“

Der Musikpädagoge Kai Koch spricht in seinem Online-Vortrag am Donnerstag, 21. Mai um 19 Uhr über die besondere Wirkung von Musik im Umgang mit Menschen mit Demenz. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Musik Erinnerungen wecken, Emotionen ansprechen und soziale Teilhabe ermöglichen kann.

Der Vortrag beleuchtet sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch konkrete Praxisbeispiele – vom gemeinsamen Singen in Chören und Ensembles über partizipative Konzertformate bis hin zu innovativen Projekten. Dabei wird deutlich, wie vielfältig Musik als Zugang zu Begegnung und Lebensqualität eingesetzt werden kann.

Die Reihe „Demenz“ richtet sich an alle, die sich im privaten, beruflichen oder ehrenamtlichen Kontext mit dem Umgang mit Menschen mit Demenz beschäftigen, und vermittelt grundlegendes Wissen sowie praktische Impulse. Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zum Austausch und für Rückfragen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Katholischen Akademie mit dem Referat Inklusion – Generationen im Erzbischöflichen Seelsorgeamt sowie dem FORUM älterwerden und findet im Rahmen des Palliative Care Forums der Erzdiözese Freiburg statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter: www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Faszination „Insekten“ im Fokus der Wilden Wochenenden
(c) Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Faszination „Insekten“ im Fokus der Wilden Wochenenden
Wilhelmaschule lädt zu einem informativen Thementag über die Vielfalt der Krabbeltiere

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wilde Wochenenden“ widmet sich die Wilhelmaschule am Sonntag, 10. Mai, ganz der Welt der Insekten. Von 11 bis 17 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm, das Einblicke in die enorme Artenvielfalt dieser Tiergruppe sowie ihre zentrale Bedeutung für funktionierende Ökosysteme vermittelt.

Insekten stellen mit Abstand die artenreichste Tierklasse der Erde dar und besiedeln nahezu alle Lebensräume – von Wäldern und Wiesen bis hin zu urbanen Räumen. Trotz ihrer oft geringen Körpergröße übernehmen sie essenzielle ökologische Funktionen: Als Bestäuber sichern sie die Fortpflanzung zahlreicher Pflanzen, sie tragen zur Zersetzung organischer Substanz bei, und als Nahrungsquelle sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil vieler Nahrungsketten.

An verschiedenen Stationen erläutert das Team der Wilhelmaschule grundlegende Merkmale der Insekten – etwa den dreigeteilten Körperbau mit Kopf, Thorax und Abdomen sowie die charakteristische Anzahl von sechs Beinen – und grenzt sie von anderen Gliederfüßern wie Spinnen oder Tausendfüßern ab. Ergänzend besteht die Möglichkeit, lebende Tiere wie Fauchschaben oder Mehlwürmer aus nächster Nähe zu erleben und so Vorbehalte gegenüber den oft unterschätzten Organismen abzubauen.

Darüber hinaus werden biologische Besonderheiten und Verhaltensweisen thematisiert, etwa die komplexe Entwicklung vieler Insekten über verschiedene Lebensstadien hinweg oder ihre hochspezialisierten Anpassungen an unterschiedliche Umweltbedingungen. Auch aktuelle Aspekte wie die Nutzung von Insekten als nachhaltige Proteinquelle in der Lebensmittel- und Futtermittelproduktion finden Berücksichtigung.

Ein zentrales Anliegen des Thementags ist die Einordnung in den globalen Kontext des Artenschutzes. Der fortschreitende Rückgang vieler Insektenpopulationen – verursacht unter anderem durch Lebensraumverlust, intensive Landwirtschaft und Klimaveränderungen – stellt eine der größten Herausforderungen für den Erhalt der Biodiversität dar. Die Wilhelma versteht sich hierbei als Bildungs- und Vermittlungsort, der wissenschaftlich fundierte Informationen zugänglich macht und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigt. So erhalten Besucherinnen und Besucher praktische Hinweise zur Gestaltung insektenfreundlicher Gärten und Balkone, etwa durch die Auswahl nektarreicher Pflanzen oder den Bau geeigneter Nisthilfen für Wildbienen.

Unterstützt wird das Programm durch externe Partner wie den Verein proBiene sowie die Initiative „Bunte Wiese Stuttgart“, die ihre Expertise in den Bereichen Imkerei, urbane Biodiversität und naturnahe Flächengestaltung einbringen.

Die Teilnahme am Thementag Insekten ist, wie bei allen Wilden Wochenenden üblich, im regulären Eintritt in die Wilhelma enthalten.

zum Bild oben:
Fauchschaben können aus nächster Nähe erlebt werden.
(c) Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
 

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Garten Herrenmühle Bleichheim im Mai
Foto: Veranstalter
 
Garten Herrenmühle Bleichheim im Mai
Im Garten unterhalb des Bleichheimer Schlosses ist der Frühling in vollem Gange.

Glyzinien und erste Rosen betören mit ihrem Duft, Schwertlilien begleiten mit ihrer Blütenfülle die Kletterer. Im romantischen Garten von Hansjörg Haas zeigt sich nun die Fülle des ausklingenden Frühjahrs und beginnenden Frühsommers. Die großen Staudenbeete beeindrucken mit Blüten und frischen Grüntönen, unzählige Funkien und Farne bezaubern mit Blattfarben und –formen. Eintritt wird erhoben, der Fachmann steht Besuchern für Fragen zur Verfügung.

Geöffnet: Sonntag, 10. Mai von 13 bis 18 Uhr, Freitag 8. und 22. Mai jeweils von 15 bis 18 Uhr.

Adresse: Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim
Für Rückfragen: Hansjörg Haas, Tel. 07643 40137
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Ein Ort der Ruhe und Inspiration
Japanischen Garten (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Ein Ort der Ruhe und Inspiration
Führungen durch den Japanischen Garten in Bad Krozingen

BAD KROZINGEN. Inspiriert von einer über 35-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Bad Krozingen und Taketa/Naoiri in Japan hat die Kur und Bäder GmbH im Kurpark einen ganz besonderen Ort der Ruhe und Inspiration geschaffen. Der rund 3.500 m² große Japanische Garten, der im Geiste der fernöstlichen Badekultur und der gegenseitigen Verbundenheit gestaltet wurde, ist das sichtbare Symbol einer tiefen „Mineral-Thermalwasser-Freundschaft“. Ab Mai 2026 bietet sich für Bürger und Gäste die Gelegenheit, dieses „Juwel“ im Rahmen fachkundiger Führungen intensiv kennenzulernen.

Der Garten, der vom renommierten Landschaftsarchitekten Kazuyuki Sato gestaltet und zwischen 2023 und 2025 final geplant und gebaut wurde, vereint typische Elemente japanischer Gartenkunst mit dem regionalen Pflanzenreichtum. Bei den rund 60-minütigen Rundgängen vermittelt Gärtnermeister Philipp Kercher von der Firma Fautz spannende Einblicke in die Gestaltung, die Pflege und die dahinterliegende Philosophie. Dabei erfahren die Teilnehmer auch Wissenswertes über die historischen Meilensteine der Partnerschaft – angefangen beim ersten Besuch aus Naoiri im Jahr 1989 über den Bau des traditionellen, schraubenlosen Teehauses im Jahr 2007 bis hin zum heutigen weitläufigen Areal.

Die Führungstermine für das Jahr 2026 sind jeweils für Donnerstag, den 07.05., 18.06., 09.07.,
17.09. und 05.11. sowie für Montag, den 10.08., 05.10. und 07.12. angesetzt. Die Rundgänge beginnen jeweils um 16:00 Uhr und finden bei jeder Witterung statt. Treffpunkt ist der Haupteingang der Vita Classica Therme an der Tourist-Information.

Interessierte können Tickets für 5,00 € pro Person (zzgl. Vorverkaufsgebühr) direkt bei der Tourist-Information Bad Krozingen unter der Telefonnummer 07633/4008-163, auf der Website www.bad-krozingen.info oder über das Buchungsportal Reservix erwerben.
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Sankt Lukas in München erhält weitere Unterstützung
München: Ev.-Luth. Kirche St.Lukas (c) Peter Schabe / DSD
 
Sankt Lukas in München erhält weitere Unterstützung
Innenraumsanierung geht voran dank Spenden aus dem ganzen Land

Für die Innenraumsanierung der St. Lukaskirche in München - konkret die Natursteinarbeiten an den Bodenbelägen – erhält die Gemeinde weitere Fördermittel der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) aus der gemeinsamen Spendenkampagne in Höhe von 80.000 Euro. Weiterhin rufen die Gemeinde der Lukaskirche in München und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zu Spenden für „den atemberaubenden Innenraum von Sankt Lukas“ auf. Für die laufende fach- und denkmalschutzgerechte Sanierung entstehen Kosten in Millionenhöhe. Ein Großteil der benötigten Mittel ist bereits vorhanden, doch noch fehlen 500.000 Euro. Die Kirchengemeinde bittet daher gemeinsam mit der DSD um weitere Hilfe, damit die Kirche auch in Zukunft ihrer herausragenden architektonischen Bedeutung gerecht werden kann und der Raum weiterhin für viele kirchliche, soziale und kulturelle Zwecke genutzt wird!

Zum Objekt
Die größte protestantische Kirche der Stadt München steht am Mariannenplatz mit Blick auf das Isarufer. Seit über 120 Jahren ist Sankt Lukas mit den beiden Osttürmen und der fast 64 Meter hohen Hauptkuppel selbst ein eindrucksvoller Blickfang. Entworfen und gebaut hat das Gotteshaus der um 1900 renommierte Münchener Architekt Albert Schmidt. Die nahezu vollständig erhaltenen neoromanischen und neogotischen Elemente des 1896 fertiggestellten atemberaubenden Innenraums machen die Lukaskirche zu einem Meisterwerk des Späthistorismus. Die Ausstattung – Altar und Kanzel, Kirchenbänke und Fliesenfußboden – stammen aus der Erbauungszeit und haben den Zweiten Weltkrieg nahezu unzerstört überstanden. Die Sanierung und Restaurierung dieses denkmalgeschützten Innenraums konnten nicht weiter aufgeschoben werden. Umfangreiche und kostenintensive Arbeiten an Wänden, Pfeilern, Gewölben, Böden und an der Orgel waren und sind unumgänglich, soll deren Schönheit für weitere Generationen erhalten bleiben.

Das Gotteshaus gehört zu den über 680 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Weitere Informationen: www.denkmalschutz.de/sankt-lukas
Retten Sie den atemberaubenden Innenraum von Sankt Lukas!
Verwendungszweck: PR06749-01X
Sankt Lukas München
IBAN: DE71 500 400 500 400 500 400.
Online spenden: www.denkmalschutz.de/spende-sankt-lukas
Ab einer Spende in Höhe von 500 Euro können sich Unterstützer namentlich auf den neuverglasten Biforienfenstern zwischen Vorhalle und Innenraum verewigen lassen.
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Claudia und Philipp Moehrke „Mozart war auch verheiratet…“
Claudia & Philipp Moehrke (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Claudia und Philipp Moehrke „Mozart war auch verheiratet…“
BAD KROZINGEN. Im Rahmen des 29. Bad Krozinger Mozartfestes, das vom 6. April bis 25. Mai 2026 die Kurstadt in eine Bühne für hochkarätige Klassik verwandelt, erwartet die Besucher ein ganz besonderer Programmpunkt abseits klassischer Konzertformate. Am Sonntag, den 3. Mai um 19:00 Uhr, präsentieren Claudia und Philipp Moehrke ihr Programm „Mozart war auch verheiratet…“ und werfen dabei einen humorvollen sowie zutiefst menschlichen Blick auf das Musikgenie.

Mozart als Denkmal kennt jeder. Mozart als Genie sowieso. Aber Mozart als Ehemann? Als Vater? Als Vielreisender mit Humor, Charme und gelegentlichem Kontrollverlust? In ihrem neuen Konzertprogramm „Mozart war auch verheiratet…“ widmen sich Claudia und Philipp Moehrke genau dieser menschlichen Seite des Ausnahmekomponisten – augenzwinkernd, virtuos und mit überraschenden musikalischen Umwegen. Ausgehend von Mozarts Eigenschaften – Genussmensch, Charmeur, Familienmensch, Reisender, Witzbold – entsteht ein abwechslungsreicher Konzertabend, der fünf Sprachen und mehrere Jahrhunderte durchquert. Von französischer Grandezza über brasilianische Gelassenheit bis zu russischer Würze begegnen sich Wiener Klassik, Kunstlied, Chanson, Pop und Revue. Neben drei ausgewählten Originalwerken von Mozart erklingen Werke von Friedrich Hollaender, internationale Klassiker und überraschende Arrangements – darunter ein vierhändiges Klavierspiel, virtuose Gesangspartien mit außergewöhnlichem Tonumfang und eigens für diesen Abend geschriebene Bearbeitungen.

Claudia Moehrke beeindruckt mit stimmlicher Vielseitigkeit, Ausdruckskraft und Charme. Philipp Moehrke begleitet nicht nur am Klavier, sondern führt mit feinem Humor durch den Abend – immer mit einem liebevollen Blick auf Ehe, Generationenfragen und die kleinen Illusionen des Lebens.

Was bleibt? Ein Konzertabend voller musikalischer Entdeckungen, intelligenter Unterhaltung und großer Melodien. Und die Erkenntnis: Mozart war nicht nur ein Genie. Er war auch verheiratet.

Tickets und Serviceinformationen:
Karten für die Veranstaltungen im Kurhaus sind über die Tourist-Information Bad Krozingen erhältlich: Tel. +49 7633 4008-164, per E-Mail an tourist.info@bad-krozingen.info oder unter www.bad-krozingen.info sowie an allen Reservix-Vorverkaufsstellen.
Ermäßigungen: Es gibt eine Ermäßigung von 2,00 € mit der Gästekarte, der Bad Krozingen Card, der BZ-Card sowie für Studenten und Schüler.

Das Bad Krozinger Mozartfest bietet ein unvergleichliches Musikerlebnis mit hochkarätigen Künstlern, abwechslungsreichen Programmen und stilvollem Ambiente. Musikfreunde sollten sich die Termine vormerken und frühzeitig Karten sichern!
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