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Dienstag, 21. Mai 2013
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Ausstellung „dans un autre pays“ im Kunsthaus L6
„ohne Titel“, Vorhang aus Porzellanelementen / Quelle: Florian Tiedie
 
Ausstellung „dans un autre pays“ im Kunsthaus L6
Die südkoreanische Künstlerin Yun-Jung Song zeigt Plastiken und komplexe Strukturen

Immer scheinen es Gegensätze zu sein, die Yun-Jung Song zusammenbringt. Leichtes und Schweres, Einzelnes und Masse, Filigranes und Stabiles. So wird Song die massive Nordwand im Kunsthaus L6 durch davor schwebende Blätter auflösen und in rhythmische Schwingungen versetzen.

In der Ausstellung „dans un autre pays“ (In einem anderen Land) spiegeln sich autobiographische Bezüge der Künstlerin. Song wurde in Südkorea geboren, lebt und arbeitet heute in Straßburg. Richtig zuhause fühlt sie sich jedoch in keinem der beiden Länder. Diese innere Zerrissenheit, sowie die Orientierungslosigkeit Songs prägen ihre Kunstwerke auf besondere Art und Weise.

Beinahe lebensgroße Charaktere, die an Fabelwesen erinnern, wirken als seien sie ihrer Geschichte entrissen worden. Einsam und verloren ziehen sie die Fantasie des Betrachters in ihren Bann und entführen ihn so in eine Traumwelt.
Song setzt derzeit für die Herstellung ihrer Plastiken bevorzugt auf das Material Keramik. Gerne integriert sie ihre Plastiken auch in komplexe Installationen. In diesen verführt sie die Wahrnehmung des Betrachters in ein Hin und Her zwischen dem Einzelnen und der Masse. Im Kunsthaus L6 wird Song einen Vorhang aus unzähligen kleinen Keramik-Elementen präsentieren, die ineinandergreifend eine bewegliche Fläche ergeben.

Am Freitag, 15. März, um 19 Uhr eröffnet Samuel Dangel vom Kulturamt die Ausstellung „dans un autre pays“ im L6 in der Lameystraße in Zähringen.

Die Ausstellung läuft vom 16. März bis 21. April, donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Das Kunsthaus L6 bleibt am 29. März geschlossen.
Der Eintritt ist frei, Führungen durch die Ausstellung sind auf Anfrage möglich.
 
 

Buchtipp: Thomas Erle
 
Buchtipp: Thomas Erle "Teufelskanzel"
Kaltenbachs erster Fall

Aschermittwoch. Am Kandel, dem sagenumwobenen Schwarzwaldberg, wird unterhalb der Teufelskanzel die Leiche eines jungen Mannes im Hexenkostüm gefunden. Die Polizei ist ratlos und vermutet das tragische Ende einer Mutprobe. Lothar Kaltenbach, Musiker und Weinhändler aus Emmendingen bei Freiburg, glaubt nicht an einen Unfall. Gemeinsam mit der Schwester des Toten versucht er, die wahren Zusammenhänge aufzudecken, und kommt dabei einem düsteren Geheimnis auf die Spur …

Keltische Mystik im Schwarzwald – packend erzählt und mit Gänsehautfaktor!

Gmeiner Verlag 2013, 277 Seiten, EUR 9,99
ISBN 978-3-8392-1394-0

Freitag, 1. März 2013, Beginn: 20:00 Uhr
Premierenlesung mit Thomas Erle in Emmendingen
Stadtbibliothek im Schlosserhaus , 79312 Emmendingen, Landvogtei 8

Buchverlosung:

Wir verlosen drei Exemplare des Schwarzwaldkrimis "Teufelskanzel" von Thomas Erle unter unseren Lesern. Um an der Verlosung teilzunehmen, bitte mit dem Kontaktformular eine eMail mit dem Betreff "Teufelskanzel" schreiben und dabei Name und Adresse mitteilen. Teilnahmeschluss ist der 11. März 2013. Die Gewinner werden per eMail benachrichtigt und im prolixletter namentlich bekannt gegeben. Viel Glück.
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Filmtipp: DIE KUNST SICH DIE SCHUHE ZU BINDEN
 
Filmtipp: DIE KUNST SICH DIE SCHUHE ZU BINDEN
Schweden 2011 | DF mit dt. UT, Audiodeskription und Tonfassung | 100 Min.
Regie: Lena Koppel

Der Film beginnt mit einem Ende: Alex verliert seinen Job am Theater und seine Freundin Lisa setzt ihn vor die Tür. Sein Leben gerät außer Kontrolle, weil er keine Verantwortung übernimmt. Seine einzige Chance: ein Job als Assistent bei einer Gruppe von Menschen mit geistiger Behinderung. Die langweilen sich mit der Routine und den Kursen, in denen sie lediglich lernen, ihre Schuhe zu schnüren. „Die Kunst sich die Schuhe zu binden“ von Lena Koppel zeigt in ruhigen Bildern und lakonischen Dialogen, wie sich Alex nach einem Fehlstart mit der Gruppe anfreundet. Zuerst ist er unsicher und ihm fehlt Wissen über die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung. Später bricht Alex die Starre in der Einrichtung auf und lernt Leif, Kristina und die anderen als Individuen mit Träumen, Talent und Temperament kennen – Und motiviert die Gruppe, bei einer Talentshow im Fernsehen aufzutreten.
„Die Kunst sich die Schuhe zu binden“ basiert auf der wahren Geschichte des Glada Hudik Theaters, das in Schweden und international Erfolge feierte. Die Besetzung des Films besteht aus Mitgliedern dieser Theatergruppe.
Gesprächspartner: Lebenshilfe Breisgau gGmbH - Anschließend: Inklusive Maskentheatergruppe der Lebenshilfe Breisgau

Kommunales Kino Freiburg in der Reihe: Filmfestival "überall dabei" der Aktion Mensch
am Samstag, 02.03.2013 19:30

Statement der Aktion Mensch:
Die Aktion Mensch hat „Die Kunst sich die Schuhe zu binden“ für ihr Festival ausgewählt, weil der Film auf unterhaltsame Weise vermittelt, dass Menschen mit einer geistigen Behinderung das Recht haben selbstbestimmt zu leben und als Individuen mit eigenen Bedürfnissen und Fähigkeiten wahrgenommen zu werden. Der Film zeigt, wie Kreativität zu einem selbstbestimmten Leben beitragen kann.
 
 

 
Karlsruhe: Majolika zeigt Keramik für Friedhof und Garten
Infocenter Hauptfriedhof im März: Ausstellung, Führung und Vorträge

"Keramik für Friedhof und Garten" präsentiert die Majolika Manufaktur vom 2. März bis 7. April im Info-Center am Hauptfriedhof (Haid-und-Neu-Straße 33). Zu sehen sind dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr von diversen Künstlern gestaltete Urnen, Erinnerungsschatullen, Grabzeichen, Keramikgrabplatten, Gartenkeramik sowie Kübel und Brunnen. Eröffnung ist am Freitag, 1. März, um 18 Uhr. Wie sich die Patientenverfügung auf den Patientenalltag auswirkt, erläutern der Karlsruher Rechtsanwalt Andreas von Hornung und Frank Miertsch, Stationsleiter einer Intensivstation am Klinikum Pforzheim, am Donnerstag, 7. März, um 18 Uhr in der Kantine des Hauptfriedhofs. Weiter geht es in Sachen Rechtsfragen am Donnerstag, 14. März, um 18 Uhr im Info-Center mit einem Vortrag von Rechtsanwalt Matthias Schulze (Karlsruhe) zum Thema "Wie gestalte ich mein Testament richtig?". Eine Führung durch das Krematorium mit dem Leiter des Friedhofs- und Bestattungsamts, Matthäus Vogel, ist für Freitag, 22. März, geplant. Der Rundgang kostet drei Euro. Interessierte treffen sich um 14.45 Uhr am Info-Center. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter der Telefonnummer 782 09 33 gebeten.
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Karlsruhe: Konzert im Badischen Konservatorium
Badisches KONServatorium / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Konzert im Badischen Konservatorium
Behinderte und nichtbehinderte Kinder musizieren gemeinsam

Das Badische Konservatorium lädt für Dienstag, 26. Februar, um 18.30 Uhr zu einem Konzert unter dem Motto "Miteinander" in den Ordensteinsaal, Kaiserallee 11c, ein. Das Konzert bietet behinderten und nicht behinderten Schülern des Konservatoriums Gelegenheit, miteinander zu musiziern. Ein Höhepunkt des Konzerts wird der Auftritt der "Kunterbunts" sein. Der Projektchor des Freizeitclubs der Caritas Karlsruhe feiert in diesem Jahr fünfjähriges Bestehen. Der Eintritt ist frei.
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Das große Hallo
... ein Händedruck zur Begrüßung / Foto: Daniel Jäger
 
Das große Hallo
„Hallo, Herr …“ – so die Anrede im Brief des (mir unbekannten) Vertriebsleiters eines westfälischen Stromversorgers. Es ist kein Werbebrief, es ist die geschäftsmäßige Antwort auf meine Anfrage. Solche Briefe werden gewöhnlich eingeleitet mit der Floskel „Sehr geehrte/r Frau/Herr Soundso“. Man mag diese Briefanrede heute für zu förmlich und nicht mehr recht zeitgemäß halten – doch ist „Hallo, Herr/Frau …“ der elegante Ersatz?

„Hallo“ war einst der mündliche Gruß nur unter Freunden und guten Bekannten. Traf man mit Leuten zusammen, die einem ferner standen, entbot man einander die Tageszeit. Im Schriftverkehr hat sich „Guten Tag, Herr/Frau Soundso“ seltsamerweise nicht ausbreiten können, obwohl diese Anrede ganz natürlich anmutet und keine Ehrerbietung bezeugt, die man im geschäftsmäßigen Umgang meist gar nicht ausdrücken will, die in der Regel auch gar nicht erwartet wird. Allenfalls im E-Mail-Verkehr erobert das „Guten Tag“, neben dem vorherrschenden „Hallo“, neuerdings einen Platz.

„Hallo“, wohin man hört. Der Entertainer schleudert sein „Hallo!“ in den Saal, „Jaaa, Hallo erstmal …“ begrüßt der Komiker Rüdiger Hoffmann ein leicht zu erheiterndes Publikum, das seine Darbietung heftig beklatscht und bejohlt. Mit „Hallo“ nähert sich der wahlkämpfende Politiker einer Passantin in der Fußgängerzone und überreicht ihr die obligatorische Rose.

Im allgegenwärtigen Hallihallo eine fast schon exotische Erscheinung: Mariechen Aden, Direktorin der Wilhelm-Hauff-Grundschule im Berliner Wedding, 560 Schüler, zu 85 Prozent mit Migrationshintergrund. Frau Aden weiß nur zu gut: Ein Drittel ihrer Schüler und Schülerinnen spricht schlecht Deutsch. Um so lieber steht die Direktorin am Portal des Gebäudes und begrüßt die hereinstömenden Kinder mit einem „Guten Tag“. Für sie auch dies „gezielte Sprachförderung“ und Erziehung zur Höflichkeit.

Wie gelangte das „Hallo“ in die deutsche und anderer Länder Umgangssprache? Angeblich über das englische „hello“, das erste Wort, das der von Thomas A. Edison (1847–1931) erfundene Phonograph aufzeichnete und sich nach 1861 mit der Ausbreitung des Telefons als Ausruf fortpflanzte (Hej! Allô! Hola!). Oder ist „Hallo“ gar ungarischer Herkunft? Als ungarische Wissenschaftler die erste amerikanische Telefonzentrale testeten, soll das Wort „hallom“ (ich höre) gefallen sein. Als sicher gilt indes: Der 1928 in Kassel geborene und 1939 in die USA ausgewanderte William W. Hallo, ein namhafter Altorientalist, hat mit „Hallo!“ als Gruß und Ausruf nichts zu tun. Dafür gelang es ihm, einige Textfunde aus frühester Zeit der menschlichen Schriftkultur zu entziffern. Das verdient nun wieder ein „Aber hallo!“ Als Bekräftigung gebraucht. Im Sinne von „Gut gemacht, Mr. Hallo!“
 
Autor: Günther Dressler

Filmtipp: QUARTETT
 
Filmtipp: QUARTETT
Großbritannien 2012 | 110 min.
Regie: Dustin Hoffman
Darsteller: Maggie Smith, Tom Courtenay, Michael Gambon, Billy Connolly, Pauline Collins

Cecily, Reginald und Wilfred leben in einer Residenz für ehemalige Opernsänger. Am 10. Oktober findet die jährliche Gala zu Ehren Verdis statt. Die Ankunft der berühmten Sopranistin Jean, die einst mit Reggie verheiratet war, mischt die Gesellschaft ordentlich auf. Sie mimt noch immer die große Diva und weigert sich, beim geplanten Auftritt als Quartett mitzumachen... Dustin Hoffmanns altersweises Regiedebüt - ein gefundenes Fressen für die Granden der britischen Schauspielkunst, allen voran Maggie Smith als bockige Diva!

"Eine der schönsten Komödien der letzten Jahre - man wünscht, dieser wunderbare Film würde nie zu Ende gehen!" PROGRAMMKINO.DE

Läuft in Freiburg in der Harmonie
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Seniorenhandys: Nützlich und gut
 
Seniorenhandys: Nützlich und gut
Jedes zweite Einfachhandy für Senioren schneidet in einer Untersuchung der Stiftung Warentest „gut“ ab. Neben den Prüfungen im Labor wurden die Handys auch von der Zielgruppe getestet. Neun Senioren mit Einschränkungen testeten Handhabungsaspekte für Personen mit Sehschwäche (z. B. Display, Beschriftung), Hörschwäche (Störgeräusche, Lautstärke), und Motorikschwäche (Größe, Druckpunkt der Tasten). Die beiden Smartphones, die außer der Reihe mitliefen, kamen bei den älteren Menschen weniger gut an, bieten aber zum Teil nützliche Extras, schreibt die Februar-Ausgabe von „test“.

Spezielle Mobiltelefone für Senioren machen Sinn und können sich sehen lassen. Der Testsieger Panasonic KX-TU327 für 90 Euro bietet den besten Akku, eine „sehr gute“ Tastatur und ein „sehr gutes“ Display – perfekt für alle mit Seh- und Motorikschwäche. Für sie und auch für Nutzer mit Hörschwäche eignen sich auch das Doro PhoneEasy 612 (118 Euro) und das PhoneEasy 515 (101 Euro), das Tiptel Ergophone 6020+ (106 Euro) und Amplicomms PowerTel M7000 (81 Euro).

Einige andere Handys patzen dagegen mit unbefriedigenden Anleitungen, schwachen Displays oder Tastaturen. Zwei halten den Stabilitätstests nicht stand. Alle Geräte im Test haben eine Notruffunktion. Doch auch hier gibt es Unterschiede: Bei manchen Geräten kann ein Notruf ins Leere laufen, wenn sich am anderen Ende ein Anrufbeantworter meldet.

Der ausführliche Test Seniorenhandys erscheint in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 25.01.2013 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/seniorenhandys abrufbar.
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